31.07.2016, 13:08 Uhr

Angelobung neuer Bundesheer - Rekruten in Tamsweg

Angelobung von etwa 500 neuen Rekruten des Bundesheeres, am Sportplatz in Tamsweg. Mit den Tamsweger Traditionsvereinen und Feuerwehr, Rettung, Bergretung, Trachtenfrauen......! Sowie Fahnenabordnungen von Kameradschaften und Schützen aus dem ganzen Lungau!
Landtagspräsidentin Gudrun Mosler Törnström, Brigadier Heinz Hufler, Landesrat Stöckl, Bgm. Gappmeier haben die Formation abgeschritten.

Was der Tamsweger Bürgermeister gesagt hat, hab ich nicht ganz mitgekriegt, denn meine Aufmerksamkeit galt dem Anblick der Trachtenfrauen! Man hat sie etwas unsichtbar Platziert, damit die Rekruten nicht Gefahr laufen die Befehle ihrer Offiziere zu überhören!
Es genügt wenn ich durch die holde Weiblichkeit abgelenkt bin!

Landes Militärkomandant Brigadier Heinz Hufler freute sich über Verteidigungsminister Doskozil, weil dieser sein militärisches Herz wieder zum erblühen bringt. Er appellierte aber auch an die Zivilgesellschaft, diese möge das Bundesheer nicht nur auf Waffen reduzieren. Damit sich das zahlenmäßige Verhältnis von Grundwehr- und Zivildienern nicht noch mehr zu Ungunsten der Soldaten verschiebt. Denn um seine verfassungsmäßigen Aufgaben zu erfüllen, benötigt das Heer eine gewisse Mannstärke!

Landtagspräsidentin Gudrun Mosler Törnström betonte u.a. das gegen ökonomisch sinnvolles Sparen nichts einzuwenden sei, es jedoch Kurzsichtig ist, in Zeiten ohne Bedrohung das Heer kaputt zu sparen. Gerade jetzt, durch die anhaltenden Migrationsströme und den damit einhergehenden neuen Herausforderungen bezüglich der Sicherheit, gewinne das Bundesheer wieder an Bedeutung!

Landesrat Christian Stöckl erinnert sich noch aus seiner Zeit als Bürgermeister von Hallein daran, wie wichtig es ist, daß das Bundesheer auch in der Fläche präsent ist. So freut er sich über den Fortbestand der Struckerkasserne und daß die Militärmusik bald wieder in alter Mannstärke spielen wird! Deren Bedeutung weit über das Militärische hinaus reicht und vor allem für den Nachwuchs der zivilen Blasmusikvereine von besonderer Bedeutung ist!

Sodann der Höhepunkt, die Vereidigung auf die Republik Österreich!
"Ich gelobe.........!" In einer Lautstärke, die auch am Friedhof noch deutlich hörbar war! Damit kann man ja Tote aufwecken! Bestimmt haben die altgedienten Veteranen in ihren Gräbern Salutiert! Hätte die Angelobung am Marktplatz stattgefunden, würde jetzt das Mauerwerk vom Rathaus Risse haben! Da brauchten sie kein Mikrofon. Es wären ohnehin alle Lautsprecher geplatzt!

Nach dem Samsontanz und einem Schuss der Bürgergarde, gab es einen Schuss aus der Gulaschkanone! Ich meine, Abmarsch in die Kasserne zum Garnisonsfest um dort die Munition der Gulaschkanone zu verspeisen!
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