14.03.2016, 06:10 Uhr

"Der Rittbergvertrag" oder: Der Aberglaube und warum Loosdorfer dreimal auf Holz klopfen

Nicht nur das Ensemble der Pfarrbühne zeigt sich abergläubisch, auch manch Gäste folgen diesem Brauchtum der Schauspiel-Zunft.

LOOSDORF (MiW). Mit "Wird schon schiefgehen" oder "Hals und Beinbruch" verabschieden sich Schauspieler vor der Vorstellung auf jene Bretter, die bekannterweise die Welt bedeuten.
Wie abergläubisch sind denn die Loosdorfer nun wirklich? Die Bezirksblätter haben sich sogleich bekreuzigt und fragten vor der Aufführung des "Rittbergvertrags" nach: "Auf jeden Fall bin ich im Guten abergläubisch: Der 13. ist ein Glückstag und über Kanalgitter steige ich vorsichtshalber drüber", verrät Eva Fexa und auch Johann Lanzenlechner hat Bezug zur Zahl 13, die er gerne vermeidet.
Hannelore Mayrhofer vermeidet "Spinnen am Morgen, denn die bringen Kummer und Sorgen." Zudem berichtet sie freudig von jeder Sichtung eines Rauchfangkehrers. Helga Mayrhofer zeigt sich nicht direkt abergläubisch, aber verrät, dass das Konzept schon Sinn macht, "wenn man Zusammenhänge sucht."
Dem stimmt Nicole Bruckner zu: "Aberglaube ist situationsbedingt, denn man kann alles ein wenig verschreien." Auch Bianca Berger sieht es ähnlich, denn "alles, was geschieht, das hat einen Grund."
Otto Lagerer hat seine eigene Theorie zum Aberglauben: "Es gibt Zufälle und Schicksal, aber an einer schwarzen Katze gibt es bestimmt keine Besonderheit!"
Ein Aufeinandertreffen mit einer schwarzen Katze endete auch für Heidi Speiser in nicht mehr als in einigen Streicheleinheiten für den Stubentiger. Und aber-ungläubig zeigen sich zum Abschluss Leopold Mayrhofer, Klaus Falkensteiner und Josef Sapper: Sie vertreten die Meinung, dass man sich vor nichts im Leben zu fürchten hat und lieber selbst die Zügel der Entscheidung und des Schicksals in eigenen Händen halten sollte.
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