07.04.2016, 08:47 Uhr

Suche nach verirrtem Deutschen Wanderer im Bereich Scharnitz/Große Ahrnspitze

Im Einsatz waren: Bergrettungen Scharnitz, Seefeld, Mittenwald und Leutasch, vier Hundeführern der Bergrettung Tirol, Alpinpolizisten, Polizeihubschrauber aus Bayern und des Innenministeriums sowie Notarzthubschrauber. (Foto: Symbolfoto)

Groß angelegte Suchaktion mit Hubschrauber und Bergrettung am 5. April abgebrochen. Der 61-jährige Wanderer wurde erst am nächsten Tag unterkühlt aufgefunden.

SCHARNITZ. Am 5. April 2016 unternahm ein 61-jähriger Deutscher eine Wanderung im Bereich Scharnitz/Große Ahrnspitze. Dabei verirrte er sich, geriet in unwegsames Gelände und kam nicht mehr weiter. Der Mann setzte gegen 19:15 Uhr per Mobiltelefon einen Notruf ab, konnte jedoch seinen Standort nicht angeben. Ein Suchflug mit dem Hubschrauber des Innenministeriums verlief negativ. Auch eine Suchaktion der Bergrettung Scharnitz in der Nacht musste um 02:00 Uhr erfolglos abgebrochen werden.
Am 6. April 2016 wurde eine weitere Suchaktion mit den Bergrettungen Scharnitz, Seefeld, Mittenwald und Leutasch, vier Hundeführern der Bergrettung Tirol, Alpinpolizisten und dem Polizeihubschrauber aus Bayern durchgeführt. Um 10:30 Uhr konnte der Mann im deutsch/österreichischen Grenzgebiet auf einer Seehöhe von ca. 1500 m unterkühlt aufgefunden werden.
Er wurde mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen.
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