UPDATE: Jagdaufsichtsorgan schoss auf Hund, weil er gewildert hatte

ATTERSEE. Nach dem Schuss auf einen Hund am Mittwoch in Attersee meldete sich heute, Donnerstag, der Schütze selbst bei der Polizei. In seiner Funktion als vereidigtes Jagdaufsichtsorgan sei er berechtigt gewesen, den Hund zu erlegen. Er sei auch der Meinung gewesen, dass der Hund an dem Schuss gestorben sei, so der Schütze zur Polizei. "Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft wegen Tierquälerei angezeigt", heißt es im Polizeibericht.

"Den dort zuständigen Jägern sowie dem Jagdschutzorgan, das für dieses Jagdgebiet von der Bezirksverwaltungsbehörde bestellt ist, war der Hund bereits durch wiederholtes Wildern bekannt", heißt es seitens des OÖ. Landesjagdverbandes. Man bedauere den Vorfall und unterstütze die Ermittlungen. Landesjägermeister Sepp Brandmayr: "Mit Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung in der OÖ Jägerschaft sowie allfälligen Disziplinarmaßnahmen steuern wir vom Landesjagdverband bewusstem Fehlverhalten entgegen."

Abschuss eines Haustieres "allerletztes Mittel"

Das Jagdgesetz des Landes Oberösterreich erlaube den Abschuss von wildernden Hunden durch den Jagdausübungsberechtigten und das zuständige Jagdschutzorgan. Wird ein Hund in flagranti erwischt, obliege es diesem Jäger die notwendigen Schritte zu setzen, um den Wildtierbestand zu schützen. "Der Abschuss eines Haustieres darf dabei nur das allerletzte Mittel sein, das zum Einsatz kommt. Tierschutz endet aber nicht bei Haustieren, sondern ist für unsere heimischen Wildtiere ebenfalls wichtig und notwendig", betont die Jägerschaft.
Außerdem sei das Hundehaltegesetz des Landes einzuhalten.

Eine Anrainerin hatte Mittwochvormittag in unmittelbarer Nähe ihres Hauses einen Schuss gehört. Auf einem angrenzenden Feld sah sie einen verletzten Hund. Der Vierbeiner konnte jedoch erst rund zwei Stunden später eingefangen werden. In einer Tierklinik wurde ein Durchschuss an der linken Vorderpfote des Tieres festgestellt. Unmittelbar danach nahm die Polizei die Ermittlungen zur Ausforschung des zunächst noch unbekannten Täters auf.

Anzeige
Bürokratie ist eine Milliardenbelastung für Österreichs Unternehmen. | Foto: smarterpix/stokkete
1 2

Bürokratie-Kosten
21,1 Milliarden Gründe für Bürokratieabbau

669 Euro pro Sekunde: So viel kostet Bürokratie Österreichs Unternehmen. Vor allem kleine Betriebe stehen massiv unter Druck. Bürokratie verursacht Österreichs Wirtschaft jährlich Kosten in Höhe von 21,1 Milliarden Euro, ergibt eine Berechnung der KMU Forschung Austria. Das entspricht 669 Euro pro Sekunde. Bürokratie kostet also Geld. Viel Geld. Und noch mehr Zeit: Insgesamt müssen heimische Unternehmen 320 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr aufwenden. Das sind 200.000 Arbeitskräfte, die sich...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN

Aktuelle Nachrichten aus Vöcklabruck auf MeinBezirk.at/Vöcklabruck

Neuigkeiten aus Vöcklabruck als Push-Nachricht direkt aufs Handy

MeinBezirk Vöcklabruck auf Facebook: MeinBezirk Vöcklabruck

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Veranstaltungs-Tipps, Partyfotos und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.