27.06.2016, 13:41 Uhr

Stöger sensationell beim Ironman Austria

Stöger im Ziel
Gerade jagt eine Spitzenmeldung die andere:

Adi Stöger (28, Tri Team Wels) erreichte beim Ironman Austria in Klagenfurt in 8:52:38 bei seinem ersten Antreten über die Langdistanz den sensationellen 21. Platz inmitten den Stars der Szene und ließ damit etliche Profis hinter sich. Das reichte auch für Platz 2 in der Agegroup, was zugleich die Qualifikation für den legendärsten aller Langdistanzen, die Ironman-Weltmeisterschaft Hawaii bedeutet.

Seine Leistung wird noch durch die Tatsache unterstrichen, dass er viertbester Österreicher wurde (und also somit Platz 4 in der Staatsmeisterschaft Triathlon Langdistanz erreichte) und die Österreichische Meisterschaft der Altersklasse knapp gewinnen konnte.

O-Ton Adi: „Es war bis dato sportlich gesehen wohl der beste Tag meines Lebens! So unglaublich lange die Distanzen sind, so unglaublich schmerzen mir auch heute die Beine!“

Auch Markus Mayerhofer (28, Tri Team Wels) finishte seine erste Langdistanz. Er konnte kontinuierlich Boden auf seine Konkurrenten gut machen, was zeigt, dass er sich sein Rennen perfekt einteilen konnte.

Am Ironman Austria nehmen Jahr für Jahr rd. 3.000 Athleten und Athletinnen aus aller Welt teil. Etwa 28% davon kommen aus Österreich (stärkste Nation), der Großteil aber aus anderen Ländern – allen voran Großbritannien und Italien. Diese AthletInnen bleiben zumeist 3 – 5 Nächte in Kärnten und generieren satte Umsätze in der Vorsaison. Eine Ironman-Langdistanz geht über 3,8 km schwimmen, 180 km am Rad (1700 hm!) und 42 km laufen. Die jüngsten Teilnehmer sind 20 Jahre, der älteste war 79.

Seriensieger des Bewerbes ist Superstar Marino Vanhoenacker (BEL), der den Bewerb heuer bereits zum 8. (!) Mal gewinnen konnte und die Strecken im und um den Wörthersee als „sein Wohnzimmer“ bezeichnet. Er hält auch den Streckenrekord (2011) in 7:45:58, womit sich Klagenfurt für kurze Zeit als schnellster Ironman der Welt bezeichnen konnte – allerdings nur 7 Tage lang, denn da unterbot Andreas Raelert in Roth diese Marke um rd. 4 Minuten . Heuer gewann Vanhoenacker sein „Heimrennen“ in 8:04:18, fast 6 Minuten vor Viktor Zyemtsev (UKR) und Alessandro Degasperi (ITA).

Bester Österreicher wurde Michi Weiss (4.) vor Paul Reitmayr (6.), Bernhard Goll (18.) und eben unserem Adi Stöger.
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