Zugunglück im Waldviertel: Lokführer getötet

Das total zerstörte Führerhaus lässt die Wucht des Zusammenpralls nur erahnen.
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  • Das total zerstörte Führerhaus lässt die Wucht des Zusammenpralls nur erahnen.
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

THAUA (bs). Für rund 50 Passagiere der Franz-Josefs-Bahn (Strecke Wien-Gmünd) endete ein schwerer Unfall am Freitag, 25. September 2015, nachmittags, mit dem Schrecken. Für den Lokführer hingegen endete der Zusammenstoß mit einem LKW tödlich.
Ein Schwertransporter, der einen Harvester geladen hatte, saß am Bahnübergang Thaua bei Allentsteig mit der Ladefläche auf und kam weder vor noch zurück. Genau zu diesem Zeitpunkt kam die Franz-Josefs-Bahn an diese Stelle angefahren. Der Lokführer konnte nichts mehr unternehmen und krachte nahezu ungebremst in den Harvester auf der Ladefläche des Schwertransporters.
Teile des Harvesters krallten sich direkt in das Führerhaus, sodass für den Mann aus dem Bezirk Gmünd jede Hilfe zu spät kam. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Alle Passagiere kamen mit dem Schrecken davon und blieben ebenso wie der LKW-Fahrer aus Deutschland unverletzt.

Achsen im Garten

Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden die Radachsen des Harvesters abgerissen und hunderte Meter weit weg in angrenzende Gärten von Einfamilienhäuser geschleudert. Zum Glück wurde auch dort niemand verletzt bzw. hielt sich niemand im Freien auf.
Die schwere Franz-Josefs-Bahn verhinderte ein noch schlimmeres Bild, denn sie blieb trotz des enormen Aufpralls in den Schienen. An dieser Stelle wäre die Bahn meterweit in die Tiefe gestürzt bzw. in eine Baumgruppe geprallt.

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