30.03.2016, 13:46 Uhr

"Wir gestalten Gemeinde" startet in Oberneukirchen

Die BezirksRundschau entwickelte gemeinsam mit Communalp ein neues Bürgerbeteiligungsprojekt, das in Oberneukirchen zum ersten Mal über die Bühne geht.

OBERNEUKIRCHEN. Wie zufrieden sind die Waxenberger, Traberger und Oberneukirchner mit ihrer Gemeinde? Was braucht es, um diese zu einem noch besseren Lebensraum zu machen? Fragen, die die BezirksRundschau im Rahmen des Projekts "Wir gestalten Gemeinde" den 3165 Bürgern stellt. Der Fragebogen dafür wurde mit dem Gemeindeentwicklungs-Spezialisten Communalp entwickelt. Er liegt die- se Woche der Bürgerinfo bei. Und er wird mit der BezirksRundschau Urfahr-Umgebung in Oberneukirchen verteilt, die am 7./8. April erscheint.

Acht Bereiche

Die Fragen darin drehen sich um acht Bereiche: Wohnen, Arbeit, Bildung, Versorgung, Entsorgung, in Gemeinschaft leben, Mobilität und Erholung. Beantworten soll sie jeder – egal ob jung oder alt, Mann oder Frau: "Wir brauchen viele engagierte Mitbürger, die sich aktiv einbringen. Von der kleinsten Idee bis zur großen Vision", ruft Bürgermeister Josef Rathgeb zur Teilnahme auf. Eine gute Gemeindeentwicklung lebe von Bürgernähe und aktiver Mitbestimmung. Das bekräftigt Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger: "Wo Gemeinden und die Einwohnerinnen und Einwohner zusammenarbeiten und gemeinsam etwas weiterentwickeln, wird höchste Lebensqualität erreicht." Um diese Lebensqualität geht es auch dem Gemeindeentwicklungs-Spezialisten Communalp: "Wir definieren gemeinsam mit den Bürgern das Entwicklungspotenzial von Gemeinden. Nur so ist es möglich, langfristig die besten Konzepte umzusetzen und die Gemeinden zukunftsfit zu machen", sagt Communalp-Chef Walter Peer. Er wird die Ergebnisse nach der Auswertung mit den Verantwortlichen der Gemeinde Oberneukirchen interpretieren und die wichtigsten Anliegen der Bevölkerung herausarbeiten.

Diskussion am 22. Juni

Damit ist die Mitarbeit der Oberneukirchner, Traberger und Waxenberger an der Zukunft ihrer Gemeinde aber noch lange nicht beendet. Denn am 22. Juni werden die Erkenntnisse aus der Umfrage in einer Bürgerversammlung öffentlich diskutiert. Dazu einladen will Bürgermeister Rathgeb auch seine Amtskollegen aus den umliegenden Gemeinden, denn: "Wir werden unseren Blick verstärkt auf regionale Kooperationen über Gemeindegrenzen hinweg legen müssen."

Weitere Infos:
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