03.10.2016, 10:31 Uhr

Licht und Schatten am Saisonende für Ribarich.

(Foto: privat)
BRUNN. Nach einer kurzen Wettkampfpause im Sommer ging es für den Brunner Moritz Ribarich –Team- Swiss Dowhill Syndicate – zum Training in die Schweiz. Trainingstage in die Schweiz bevor es zum nächsten Europacuprennen nach Les deux Alpes in die französischen Alpen ging. Nach dem Sieg beim IXS Cup in Tschechien waren die Erwartungen hoch, perfektes Wetter und eine umwerfende Umgebung gaben viel Ansporn.
"Nachdem wir das erste Mal auf dieser Strecke waren hatten wir einiges zu tun um mein Bike perfket abzustimmen, aber es gelang wie gewünscht, so Ribarich über die schnelle und gut gebaute Strecke. Das Wochenende verlief sehr gut und endete am Sonntag mit dem zweiten IXS Europacupsieg in Folge. Trotz eines gröberen Schnitzers im oberen Teil gelang eine gute Fahrt und im Ziel stand dann ein großer Einser auf der Anzeigetafel. Moritz Ribarich gewann von Adam Rojek Adam  und dem Schweizer Loris Michellod Voll motiviert ging es dann nach Polen zur Europameisterschaft auf einer neuen Strecke in Wisla.

Vorbereitungen nicht ideal

Die Stzrecke in Wisla lillag Ribarich überhaupt nicht. Auch war sein Mechaniker diesmal nicht mit und so mußte der Biker seine Einstellungen und Abstimmungen selbst erledigen. Nach dem Zeittraining ein enttäuschender 7 Rang. Am Renntag war das Motto Augen zu und durch, wider Erwarten erwischte Moritz Ribarich die wichtigen Passagen extrem gut. Im Ziel – wieder der Einser auf der Tafel. "Ich behielt die Führung bis zum letzten Junior – und war im Ziel nervöser als am Start", so Ribarich. Der letzte Starter, Max Hartenstein aus Deutschland, erwischte einen perfekten Lauf und nahm Ribarich noch 1,49 Sekunden ab. Trotzdem war der einzige Österreicher am Start mit dem Vizeeuropameister sehr zufrieden. Schlusspunkt sollte dann das Weltcupfinale in Andorra sein, eine Woche vor der WM in Italien.
"Das Training verlief gut und ich hatte ein gutes Gefühl für die Strecke, ich wollte beim letzten WC Rennen noch mal alles geben und so freute ich mich schon 
auf den Seedingrun und auf Samstag, das Finale." Doch se sollte anders kommen
Er ging ans limit und skam in einem Waldstück schwer zu sturz. Fazit: Ellenbruch Saisonende und kein WM Finale. Der Gesundheitscheck in Österreich ergab, dass der Arm eingerichtet mit Draht fixiert und damit operiert werden muss. 3 Monate Pause plus Reha folgen. Ein 2. Rang hinter Max Hartenstein im IXS Europacup – diese Motivation und die Gewissheit dass die Rennen im Jahr 2017 erst ein Monat später beginnen motivieren zum Come Back."So ist es halt im Sport! Freud und Leid liegen knapp nebeneinander Aber mein Focus liegt schon bei der nächsten Saison."
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