08.09.2016, 12:22 Uhr

VLN Langstreckenmeisterschaft: Podium für Thomas Jäger

(Foto: dspicture.com)
DEUTSCHLAND. Der Breitenfurter Heeressportler Thomas Jäger und Teamkollege Rudi Adams fuhren beim ROWE 6 Stunden ADAC-Ruhr-Pokal Rennen, in der mit 22 Fahrzeugen sehr stark besetzen BMW M235i Racing Cup Klasse, auf einen hervorragenden zweiten Platz.

Von Anfang an gehörte der Eifelblitz des Kultteams von Motorsportlegende Johannes Scheid zu den schnellsten Autos im Feld. Im Qualifikationstraining am Samstagmorgen belegten Jäger und Adams den dritten Rang. Von dieser Position aus startete der junge Österreicher für das Team Scheid-Honert Motorsport in das 6h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife.

Im starken BMW-Cup-Feld setzte man sich sofort mit zwei weiteren Kontrahenten vom Rest des Feldes ab. Jäger zeigte dann eine hervorragende Leistung, fuhr die konstant schnellsten Rennrunden und übernahm kurz vor Ende seines Doppelstints die Führung. An Position eins liegend und nach etwa 2h40min Fahrzeit übergab der Österreicher dann an seinen Teamkollegen Rudi Adams.

Voller Optimismus, beim Saisonhighlight den ersten Sieg des Jahres zu holen, kam nun die Ernüchterung. Adams wurde während seines Stints von einem Kontrahenten getroffen und drehte sich. Leider wurde hierbei auch das Auto beschädigt und man verlor beim kommenden Boxenstopp nochmals wichtige Sekunden. Dem nicht genug bekam Adams kurz vor Ende seines Stints auch noch Probleme mit der Benzinzufuhr und der Motor schaltete ins Notprogramm.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h rettete sich Nordschleifenspezialist Adams an die Box und übergab für die restlichen 2h, auf Position zwei liegend, nochmals an Jäger.

Der 22-jährige Österreicher zeigte erneut eine konstant starke Leistung und konnte den Abstand auf die Führenden nochmals verkürzen.
Nach über 6 Stunden Renndistanz musste man sich also, auch aufgrund fehlenden Rennglücks, erneut mit Position zwei begnügen.

Heeressportler Thomas Jäger nach dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am Nürburgring: "Es soll einfach noch nicht sein. Wir haben heute wieder eine erneut starke Leistung abgeliefert. Hätten wir heute das nötige Rennglück gehabt,wäre es sicher noch ein schöner Kampf um den Sieg geworden. Leider wurde Rudi unschuldig abgeschossen und dann kamen auch noch die Probleme mit der Benzinzufuhr. Gratulation an die Sieger Mies/Schrey, sie machen einen konstant starken Job. Wir haben jetzt noch drei Mal die Chance auf einen Rennsieg und werden auch weiterhin nichts unversucht lassen. Vielen Dank wieder an mein gesamtes Team, Sponsoren und an meinen Teamkollegen Rudi. Im Endeffekt haben wir dieses Jahr bis jetzt eine ausgezeichnete Leistung gezeigt. Ich hoffe wir können die Saison noch mit einem Sieg krönen."

Der Sender Sport 1 zeigt eine 30-minütige Zusammenfassung des 7 VLN-Laufes am 10. September um 12:30 Uhr.

Der achte VLN-Lauf der Saison findet am 24. September 2016 statt. Der 48. ADAC Barbarossapreis führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.
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