01.10.2016, 14:57 Uhr

Eröffnung der neuen Turnhalle

GUMPOLDSKIRCHEN | Alle Stückerln spielt die neue Turnhalle für die Neue Musikmittelschule in Gumpoldskirchen, die am 30. September 2016 im Rahmen einer Feierstunde eröffnet wurde.

Neben zahlreichen Besuchern aus der Bevölkerung nehmen noch Pflichtschulinspektorin Beate Bauer-Wolf, Bezirksschulinspektor i. R., RegRat Josef Tutschek, NMS-Direktor Ernst Pokorny, VS-Direktorin Brigitte Krüger, Musikschuldirektor Andreas Tieber sowie Baumeister Gernot Baumgartner und Johannes Tiefengraber von der bauausführenden Firma GRANIT.

Bürgermeister Ferdinand Köck begrüßte die zahlreichen Teilnehmer an der Veranstaltung und gab einen interessanten Überblick über die Entstehung des nicht einfachen Projekts.

Der für die Planung verantwortliche Architekt DI Dieter Grundmann erklärte das neu entstandene Gebäude.

Der Amtsführende Präsident des Landesschulrates NÖ, Prof. Mag. Johann Heuras, der in Vertretung des Landeshauptmanns Dr. Erwin Pröll erschienen war, richtete eine Grußadresse an die Anwesenden.

Untermalt wurde die Feierstunde durch Musikeinlagen einer Klasse der Neuen Musikmittelschule unter der Leitung von Petra Steiner und einer Klasse der Volksschule unter der Leitung von Sabine Wienerl.

Mitglieder des ÖTB beeindruckten durch turnerische Glanzleistungen am Schwebebalken und Trampolin.

Mit dem Abspielen und –Singen der NÖ Landeshymne endete die Feierstunde und die Gemeinde Gumpoldskirchen lud zum Imbiss auf die Wiese neben der Turnhalle ein.

Zahlen – Daten – Fakten

Bereits vor 10 Jahren war man sich einig, dass ein neuer Turnsaal erforderlich ist. Doch vorrangiger waren die Projekte Neubau der Volksschule, Sanierung der bestehenden Schule und Unterbringung der Hauptschule – später Neue Musikmittelschule – und der Joe Zawinul Musikschule.

Da man den Schulgarten nicht verkleinern wollte, musste man sich um einen anderen, geeigneten Standort umsehen. Wie es der Zufall so wollte, plante der ÖTB seine gegenüber der Volksschule stehende Gymnastikhalle zu erweitern und im Zuge der Gespräche kam man überein, an dieser Stelle die neue Turnhalle zu bauen. Dem ÖTB wurde im Gegenzug das echt eingeräumt, den neuen Turnsaal zu benützen.

Aufgrund einer anonymen Anzeige an die Korruptionsstaatsanwaltschaft – die sich allerdings als haltlos erwies – und des Einspruchs eines Anrainers wurde der Neubau um ein Jahr verzögert.

In nur 8 Monaten Bauzeit errichtete das Bauunternehmen GRANIT auf Grund der Planung von Architekt DI Dieter Grundmann die Turnhalle, die entsprechend der geltenden Normen gestaltet wurde.

Die geplanten Kosten in Höhe von rund 2,2 Mio Euro wurden trotz der Schwierigkeiten und Verzögerungen lediglich um 3% überschritten.

Besonderheiten:

Ein mobiler Schutzbelag erlaubt die Begehung mit Straßenschuhen, d. h. der Turnsaal kann auch für Schulveranstaltungen genutzt werden.
Bolder –Kletterwand
Großer Geräteraum zur Unterbringung von Geräten, die für das Leistungsturnen des ÖTB erforderlich sind.
Parkett-Schwingboden zur Schonung der Gelenke
Turnsaalfläche 405 m2 – gesamte Nutzfläche 760 m2
Der Turnsaal liegt 3 Meter unter Straßenniveau
Untergebracht wurde auch das Vereinslokal des ÖTB


Beigefügte/s Foto/s von Alfred Peischl ©
Fotonachweis bei Veröffentlichung erbeten!
AP6_5755: Eröffnung der neuen Turnhalle: GGR Ing. Walter Promitzer, NMS-Dir. Ernst Pokorny, Prof. Mag. Johann Heuras, Bürgermeister Ferdinand Köck, VS-Dir. Brigitte Krüger.

AP6_4764: Der neue Turnsaal mit Parkett-Schwingboden kurz vor der Fertigstellung.

AP6_4796: Das Logo des ÖTB ist weithin sichtbar.

AP6_5196: Die neue Turnhalle ist eine Bereicherung des Ortsbildes.

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