10.06.2016, 10:04 Uhr

Musikalische Tradition seit über 25 Jahren

(Foto: MV Gumpoldskirchen)

Der Musikverein Gumpoldskirchen stellt sich vor

GUMPOLDSKIRCHEN. Der Musikverein Gumpoldskirchen ging 1989 schlussendlich aus der Werkskapelle Klinger und der Freudorfer Weinhauerkapelle hervor. Eduard Taufratzhofer erinnert sich an die schwierigen Anfänge zurück. "Ich habe mit einigen Wiederständen gekämpft und schließlich damals die Kapelle von Grund auf erneuert", so Taufratzhofer, der Obmann und Kapellenmeister ist. Heute besteht der Musikverein aus 24 Mitgliedern und hat eine eigene Bläserklasse, die Blasinos, im Nachwuchsbereich. "Gerade unser Nachwuchsbereich ist schwierig zu besetzen. Aber immerhin ist es uns jetzt doch durch Eigeninitiative gelungen, bei der Bläserklasse für Nachwuchs zu sorgen", so der Obmann. Gespielt werden 30-35 Auftritte im Jahr. Neben der klassischen Blasmusik ist der Musikverein auch bei hohen kirchlichen Festen, und Brauchtumsfesten wie etwa dem Weinfest und dem Marktfest fleißig im Einsatz. Jedenfalls werden gerne Musiker jeden Alters aufgenommen. Der Veren bildet selber aus. "Wer kein eigenes Instrument hat, der kann trotzdem zu uns kommen, daran soll es nicht scheitern", ladet Eduard Taufratzhofer neue Musiker ein, dabei zu sein.

Stimmen umschreiben

Was ist für ihn das besondere an der Musik? "Das schöne ist, dass man eigene Vorstellungen und Ideen in den Stücken zum Ausdruck bringen kann", so Taufratzhofer, der auch immer wieder selber Stimmen umschreibt. Die Herausforderung für die kommenden Jahre wird sein, dass man neue Leute findet und die Jugend hält. Der Verein genießt im Ortsleben einen hohen Stellenwert. Die Kontinuität hat sich ausgezahlt den heuer hat man den silbernen Ehrenpreis des Landeshauptmannes erhalten.

Alle Infos unter www.meinbezirk.at/meinverein
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