09.06.2016, 19:25 Uhr

Radar erziehen Lenker

Serie Teil 6: In Niederösterreich stehen 148 Radarkabinen. Zudem sorgen mobile Radareinrichtungen für Verkehrserziehung.

MÖDLING/BEZIRK. MÖDLING/BEZIRK. Rund um die Uhr sorgen Radarboxen für mehr Verkehrssicherheit. Neben fixen Standorten schwirren die Polizisten jedoch immer öfter mit mobilen Radaranlagen aus, um dem 'gelernten' Raser entgegenzuwirken. Mittlerweile kommt die Exekutive in NÖ allein mit ihren mobilen Messgeräten auf rund 45.000 Einsatzstunden pro Jahr. Langfristig führt diese Präsenz laut Polizei zu niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten. Natürlich wird nicht verraten, wann die Radarboxen im Bezirk 'scharf' sind. Die Geschwindigkeitsüberwachung ist Sache der Polizei. Die Verwaltungsübertretungen werden von der BH Mödling geahndet. Sie hebt die Radarstrafen ein.

Weniger Todesopfer
"Grundsätzlich wird bei Straßenabschnitten überwacht, bei der eine höhere Unfallhäufigkeit besteht, bei der es zu permanenten Geschwindigkeitsüberschreitungen kommt, beziehungsweise bei der es eine hohe Querungsfrequenz von Fußgängern und Radfahrern gibt", so Mödlings stv. Bezirkshauptmann Markus Biffl. "Was wir auf jeden Fall sehen, ist dass die Zahl der Todesopfer im Bezirk rückläufig ist", so Biffl. Das bestätigt auch Abteilungsinspektor Günther Nehyba vom BPK Mödling.

Keine Raser
Insbesondere durch die Einführung des Lasergeschwindigkeitsmessgerätes und durch die flächendeckende Überwachung ist das Geschwindigkeitsniveau erheblich gesunken.
"War vor 20 Jahren noch eine Geschwindigkeit von 70 km/h im Ortsgebiet keine Seltenheit, werden bei heutigen Messungen kaum Geschwindigkeiten von über 60 km/h festgestellt", erzählt Nehyba. Durch die geringeren Geschwindigkeiten sinkt die Zahl der Unfälle und die Schwere der Verletzungen. "Es gibt zwar immer wieder Ausreißer, insbesondere zu Zeiten wo wenig Verkehr herrscht, die Anzahl dieser notorischen Raser ist aber verschwindend gering." Auch bauliche Veränderungen, wie das Aufstellen einer Geschwindigkeitsanzeigetafel, kann zur Entschärfung beitragen. "Zusammenfassend kann bestätigt werden, dass eine verstärkte Überwachung zu mehr Disziplin und niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten führt", erläutert Nehyba.

Zur Sache:

Im Bezirk Mödling werden pro Jahr im Schnitt 20.000 Lenker wegen Übertretung der zul. Geschwindigkeit beanstandet. Für massive Geschwindigkeitsübertretungen (mehr als 40 km/h/Ortsgebiet bzw. 50 km/h/Freilandstraßen) muss man in NÖ mit Strafen zwischen 150 und 2.180 Euro rechnen.

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Die Gewinnfrage 6 lautet:
Mit welchem Mindeststrafausmaß muss man für 91 km/h im Ortsgebiet rechnen?



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