05.10.2016, 10:51 Uhr

Lange Nacht der Museen im Steinfeld

Kaiser Franz Josef mit seinem Adjudanten

Vom Kaiser zur wunderbaren Welt des Glases

Heimatmuseum Ebreichsdorf- in Unterwaltersdorf

1991 wurde der Verein ARGE HEIMATFORSCHUNG gegründet. Man hatte zwar einen Verein zum Zweck die Geschichte Ebreichsdorf zu dokumentieren aber leider kein Museum geschweige denn einen Platz für ein solches. Drei Jahre später tauchte plötzlich unter dem damaligen Bürgermeister Bruno Matejka das Projekt BAHNHOF UNTERWALTERSDORF auf. Nach vielen Verhandlungen und Diskussionen im Gemeinderat (die ja auch heute noch nicht zu Ende sind!) stellte man uns das Bahnhofsgebäude in Unterwaltersdorf zur Verfügung.
1998 war es dann soweit, nach unzähligen Stunden mühevoller und schmutziger Arbeit aus einem vollkommen desolaten, ja abbruchreifen Bahnhofsgebäude ein herzeigbares, wenn auch noch nicht fertigen eingerichtetes HEIMATMUSEUM geschaffen haben.
Neben der derzeitigen Sonderausstellung, Wasser in unserer Stadtgemeinde - Flüsse, Bäche, Gewässer ist im Museum die gesamte industrielle Geschichte Ebreichsdorf zu sehen. In verschiedenen Räumen sind die Zeugen der Hochblüte der Textil- Erzeugung, der Hutmacherei aber auch Maschinen des Gewerbes zu sehen.
Unser Kaiser bedankte sich bei allen Gästen, er war nur ein wenig enttäuscht das er mit dem Auto anreisen musste und nicht die Eisenbahn nutzen konnte. Da der Bahnhof heute nur noch zur Entladung von Rüben dient.

Die gläserne Burg

Sehen, fühlen, staunen: "Die gläserne Burg" von Hilde Kuchler ist ein Erlebnismuseum für alle Sinne.
Als Besucher erlebt man in der liebevoll und detailreich gestalteten „Hochburg der Glaskunst“ die Welt der Herstellung und kreativen Bearbeitung von Glas in spannender Weise! Es wird die Geschichte der Glasbläserei, die Entstehung des Farbglases und die „verglasende“ Hitze von Vulkan und Blitzen näher gebracht. An der Außenfassade kann man schon von weitem Europas größtes Glasmosaik bewundern.
Die gläserne Burg ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsenen interessant. In mehreren Stationen wird die Geschichte und Kunst der besonderen Glasherstellung auf interessante Weise erklärt.
Hilde Kuchler: "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht die Traditionen der Glasmacherkunst wieder zu beleben und für nachfolgende Generationen zu bewahren".
Welch kunstvolle Gebilde und Skulpturen aus Glas machbar sind, ist im Glasmuseum zu bestaunen.
Begeistert von der Ausstellung waren: Claudia und Thomas Achleitner, Niklas Martinek, Waltraud Aschenbrenner
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