10.07.2016, 15:42 Uhr

Einhausung für Radstadt in weiter Ferne.

Landesrat Hans Mayr

Es gibt kein Geld für den Bau des Lärmschutztunnels. Die Überprüfung sieht keinen Bedarf einer Änderung. In der Bürgerversammlung letzten Mittwoch betreff Einhausung der Umfahrung Radstadt gab es eine klare Absage seitens LR Hans Mayr.

Radstadt (ga). Auf Grund von durchgeführten Messungen durch das Technische Büro von DI-Htl-Ing. Andreas Doppler gibt es seitens von LR Hans Mayr kein Erfordernis, die von der Bevölkerung Radstadt gewünschten Einhausung zu realisieren. Die mit 1400 Unterschriften unterstützte und von der Stadtgemeinde eingereichte Petition an die Landesregierung betreff des so notwendigen Umfahrungstunnels zum Schutz der lärmgeplagten Anrainer von Radstadt ist somit abgeblitzt. Auch sieht man seitens der Verkehrsexperten des Landes zurzeit keine Notwendigkeit den abgefrästen Asphaltbelag mit einer Verschleissschicht zu überziehen, da dies der Norm entspricht und daher zurzeit keine Notwendigkeit besteht. Für die Anrainer der Bundestrasse 320, die bereits seit zwanzig Jahren darum kämpfen, gibt es kein Verstehen für dieses Ergebnis.
Zusage für die Sanierung der Lärmschutzwand.
Für LR Hans Mayr ist die Sanierung der desolaten Lärmschutzwände im Bereich Radstadt notwendig. Laut Aussage werden diese Wände noch in diesem Jahr saniert d.h. die kaputten Teile der Lärmschutzwände mit einem Kostenaufwand von ca. € 190.000,-- erneuert bzw. ausgetauscht.
Es wird weiter um eine Einhausung seitens der Stadtgemeinde gekämpft.
Für Bgm. Sepp Tagwercher, der oft wegen der Einhausung bzw. Lärmschutz ganz klar darum gefragt wird ist ein Unverständnis gegenüber der Landesregierung betreff Ergebnis und Vorgangsweise vorhanden. „Wenn das Land kein Geld hat, dann muss der Landesrat dies auch dementsprechend sagen bzw. den BürgerInnen erklären“, sagt Bgm. Sepp Tagwercher. VizeBgm. Hans Warter will die erstellten und gemessenen Rohdaten vom Technischen Büro DI-HTL-Ing. Andreas Doppler haben und diese analysieren. „Wenn man glaubt damit sei diese Sache ad acta gelegt hat man sich geirrt. Wir werden weiter darum kämpfen und Maßnahmen setzen“, so VizeBgm. Hans Tagwercher. Auch seitens der FPÖ-Radstadt wird bestätigt, dass man weiter intensiv darum kämpfen wird.
Wird die B 320 in Radstadt vergessen.
Die B320 ist eine mehr als stark frequentierte Verbindungsachse zwischen der Tauernautobahn und der Pyrnautobahn und wird oft von Mautflüchtlingen genützt. „Vergisst man uns einfach, obwohl vor mehr als 20 Jahren bereits es eine Zusage gegeben hat“, ist die allgemeine Meinung der Radstädter Bevölkerung. Trotz der vielen sachlich gestellten und begründeten Fragen kam kein zufrieden stellendes Feed Backs zu stande.
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