11.07.2016, 15:06 Uhr

Linzer Bürgermeister zeigte Flagge

(Foto: Stadt Linz)

Fahne "Mayors for Peace" setzt Zeichen für friedliche Welt ohne Atomwaffen.

Anlässlich des internationalen „Flaggentages“ der Bürgermeister hisste auch Bürgermeister Klaus Luger die Flagge der „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) vor dem Alten Rathaus. Das Linzer Stadtoberhaupt setzte damit ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Der weltweite Verband Mayors for Peace fordert mit dem Flaggentag den Verhandlungsbeginn für einen Verbotsvertrag von Atomwaffen. Das internationale Städtenetzwerk Mayors for Peace wurde im Jahr 1982 gegründet und geht auf die Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurück. Heute gehören dem Netzwerk 7095 Städte in 161 Ländern an, davon 112 Städte in Österreich. Die Friedensstadt Linz ist seit 2006 Mitglied der Organisation.

Der Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden wird von der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ unterstützt und erinnert an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996 – zustande gekommen im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Nach diesem verstößt der Einsatz von Atomwaffen, ja bereits die Androhung des Einsatzes gegen grundsätzliche Prinzipien des humanitären Völkerrechts. Weltweit gibt es immer noch etwa 17.000 Atomwaffen im Besitz von neun Ländern: USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea.
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