28.09.2016, 07:00 Uhr

Der Schalensitz als Sprungbrett

Leon Mandl imponiert mit Fahrkönnen & gewann die Österreichische Meisterschaft. (Foto: zVg)
Motorsport: Nach Triumph steigt Leon Mandl in die Kart-Junior-Klasse auf

PIRINGSDORF (O.Frank). Kartsport-Nachwuchs-Genius Leon Mandl schlägt ein neues Kapitel nach seiner erst zweiten Saison auf. Die Eckdaten zu seinem Meisterwerk „Staatsmeistertitel“ in der RMC Austria-Serie: Mini-Budget, überlegener Punktevorsprung in der Gesamtwertung und das Lösen eines WM-Finaltickets …

Kart-Motore wurden verlost
Schumacher, Hamilton, Vettel – die großen Namen der Formel 1 haben eines gemeinsam: Sie alle haben ihre Karriere in einem Kart begonnen. Dass dabei ein Gespür für den Mini-Rennwagen mit vier Rädern unerlässlich ist, steht aber in einem Zwielicht. Vater Hannes Mandl: „Talent und Fahrkönnen sind jedoch alleine zu wenig.“ Denn der finanzielle Aufwand ist dabei nicht unerheblich. Ein Auszug: Die Startgebühr bei der Österr. Meisterschaft beträgt € 390,-, ein Satz Reifen kostet € 180,- oder die Trainingsgebühr schlägt sich mit € 80,- zu Buche. Schon bei der Europameisterschaft musste das Team um das 12-jährige Motorsporttalent erkennen, dass er mit seinem Motor hoffnungslos unterlegen ist. Der Wunsch: Sponsoren zu finden, die das ehrgeizige Talent im Schalensitz unterstützen. Schon jetzt ist eines vorhanden, nämlich Siegeswille. Der Beweis: überlegener Sieg bei den diesjährigen Staatsmeisterschaften. Der Gag: Die Motoren wurden verlost, somit war die Leistung der Karts für alle Fahrer gleich.

Einstieg in Junior-Klassement
Leon Mandl stieg im August 2014 erstmals in ein Kart, wurde 2015 auf Anhieb als jüngster Einsteiger bei der Österr. Meisterschaft Gesamtvierter und gewann zudem die KSCA-Meisterschaft. Wie jetzt die RMC Austria-Serie. Der Lohn: Aufstieg in die Junior-Klasse (bis 17 Jahre) und das erneut als jüngster Teilnehmer. Und es warten Duelle mit vermeintlichen Finanz-Krösussen. Auch deshalb sind Sponsoren herzlich willkommen …
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