09.08.2016, 14:36 Uhr

Baden wie damals: Gusenwandern im Trend

Das neue Gusenidyll im Schatten der Pfarrkirche lockt viele Familien an.

ST.GEORGEN/GUSEN Seit der naturnahe Hochwasserschutz fertig ist und sich das Wetter zumindest hin und wieder badetauglich zeigt, etabliert sich in St. Georgen zunehmend ein neuer Familientrend: Flusswandern an und in der Gusen ist "in".

Die auf rund 2 Kilometern renaturierte Gusen verlockt viele junge Familien, St. Georgen einmal aus einer neuen Perspektive zu erleben. Für die Kinder bieten die die vielen Kies- und Sandbänke und das angeschwemmte Treibholz einen spannenden Abenteuerspielplatz. Innerhalb kürzester Zeit hat sich dort ein buntes Tier- und Pflanzenleben angesiedelt. Schwärme kleiner Fische, quakende Frösche in den ruhigen Flußarmen und manchmal eine Ringelnatter oder sogar schon wieder ein Flusskrebs sorgen beim Nachwuchs für Jagdfieber auch abseits von Pokemon und Co. Die Gusen ist meistens nur knietief und kann so auch mit kleineren Kindern zwischen Wimmingerbrücke und Ortszentrum erforscht werden. Am Weg liegt außerdem der sehr schöne neue Kinderspielplatz, kurz nach Ende der Renaturierungsstrecke lockt das Freibad samt Buffet. Für Erwachsene lohnt sich die Wasserwanderung ebenso - der Blick aus dem Gusenflussbett bietet auch für alteingesessene St.Georgener ungewohnte neue Perspektiven ihres Heimatortes.
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