25.04.2016, 12:12 Uhr

Perger Theater-Mimen lasen für HAK-Schüler aus ihren Lieblingsbüchern

Julia Beyerl, Gerhard Pilz, Ingrid Kanellopoulos und Wolfgang Erhart mit Anna Fraundorfer von der HAK Perg (Foto: Privat)
PERG. Am 23. April wird – wie jedes Jahr – der „Welttag des Buches“ begangen. Dieses Datum geht auf den Georgstag zurück. Er bezieht sich auf die katalanische Tradition, zum Namenstag des Volksheiligen Sankt Georg Rosen und Bücher zu verschenken. In Katalonien ist dieser Tag traditionell der Tag der Verliebten und der Tag des Buches. In allen katalanischen Städten bieten Buchhändler ihre Ware zu Sonderpreisen an Straßenständen an. Viele Menschen verschenken an diesem Tag Bücher.

An der BHAK/BHAS Perg wurde dieser Tag zum Anlass genommen, um die Schüler der dritten und vierten Klassen und Jahrgänge zu einer Lesung einzuladen. Vier Mitglieder der Theatergruppe Perg trugen auf beeindruckende Weise Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor:

Ingrid Kanellopoulos: Der Trafikant von Robert Seethaler
Sehr bewegend schildert das Buch das Leben von Franz Huchel aus dem Salzkammergut vor dem historischen Hintergrund Österreichs in den Jahren 1937 und 1938.

Wolfgang Erhart: Der Herr Karl von Helmut Qualtinger
Der Herr Karl ist ein knapp einstündiger – zwischen Theaterstück und Kabarett angesiedelter – Monolog, der 1961 von Helmut Qualtinger und Carl Merz geschrieben wurde.

Gerhard Pilz: Geschichten aus 1000 und einer Nacht
Die Geschichten aus 1001 Nacht bringen Kinder zum Staunen, Entdecken und Träumen. Die Schülerinnen und Schüler fühlten sich in ihre Kindheit zurückversetzt, in der sie von den Eltern genau diese oder ähnliche Geschichten vorgelesen bekamen. Ob "Aladin und die Wunderlampe", "Sindbad, der Seefahrer" oder "Ali Baba und die vierzig Räuber" – hier werden Märchenträume wahr.

Julia Beyerl: Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier
Das Buch erzählt von einem Leben eines Mädchens am Rande der Gesellschaft und von der kindlichen Kraft des Überlebens – ein Roman, dessen Faszination man sich nicht entziehen kann.

Die Bücher liegen auch in der Schulbibliothek zur Entlehnung auf. Der literarische Vormittag war für die Schüler eine entspannende und unterhaltsame Abwechslung im stressigen Schulalltag.
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