PVÖ-Ombudsleute
PVÖ-Ombudsleute holten letztes Jahr 1,2 Millionen Euro zurück

4.500 Klienten nahmen Hilfe des Pensionistenverbandes in Anspruch
Rund 4.500 Beratungen führte das Ombudsleute-Team des Pensionistenverbandes (PVÖ) Vorarlberg im vergangenen Jahr durch. Insgesamt konnten 1,2 Millionen Euro für die Menschen erkämpft werden. Dabei reichte das breite Einsatzspektrum der PVÖ-BeraterInnen von der Patientenverfügung über die gerichtliche Vertretung bei Pflegegeldentscheidungen, von der Beantragung der Pension bis zu Beschwerden bei Steuerbescheiden.

Größter Einzelfall brachte einem Betroffenen beinah 140.000 Euro aus einer über 7 Jahre zu Unrecht verwehrten AHV-Rente aus der Schweiz. Dabei mussten die PVÖ-Ombudsleute vor dem Schweizer Verwaltungsgericht klagen, was dem Versicherten aber letztlich die AHV/IV sicherte und zur rückwirkenden Rentenzahlung führte.
Daneben standen weitere sozialrechtliche Verfahren in Pensions- und Pflegegeldsachen und finanzrechtliche Vertretungen auf der Tagesordnung der Arbeit der PVÖ-Ombudsleute, die überwiegend erstinstanzlich erledigt werden konnten.

PVÖ-Landespräsident Manfred Lackner und Landesgeschäftsführer Hubert Lötsch bedankten sich beim rund 20köpfigen PVÖ-Beraterteam für die herausragenden Leistungen und die Ermöglichung dieses kostenfreien Angebots für die Hilfesuchenden. „Neben der Interessensvertretung für die Generation 50plus leisten diese altersunabhängigen Beratungen des PVÖ Vorarlberg einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherheit und demokratiepolitischen Stabilität im Land“, berichten Lackner und Lötsch von einer breiten gesellschaftlichen und politischen Wertschätzung für die PVÖ-Arbeit.
Unterstrichen wurde von den PVÖ-Spitzen, dass auch in Lockdown-Phasen der Beratungsbetrieb, wenn nicht immer persönlich, doch zumindest durchgehend online oder telefonisch aufrechterhalten wurde. Dabei half, dass Justizministerin Zadic die Forderung des Vorarlberger Pensionistenverbandes nach Aussetzung der Behördenfristen umgehend beherzigte. So konnten Härtefälle verhindert werden, so Lackner und Lötsch abschließend.

Der Pensionistenverband (PVÖ) Vorarlberg betreibt Beratungsstellen in Bregenz, Dornbirn und Bludenz. Ob Arbeitnehmerveranlagung, Testamentsfragen, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Pflegegeld, Pensionsantrag, Behindertenpass,…, zahlreiche Rechtsgebiete werden von den Ombudsleuten bearbeitet. Anmeldungen zu den Terminen beim PVÖ Vorarlberg unter 05574/45995.
Eine Übersicht über die Termine mit Anmeldemöglichkeit auch auf der PVÖ Vorarlberg-App, die kostenfrei im App- oder Play-Store heruntergeladen werden kann.

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