08.08.2016, 08:59 Uhr

Betreiber zuversichtlich: Im Strandcafé Alte Donau wird bald weitergebaut

So soll das neue Strandcafé nach dem Ende der Bauarbeiten aussehen. Die Pläne wurden geändert. (Foto: Foto: Strandcafé)

Einsprüche seitens der Anrainer führten zu einem Baustopp. Die Pläne wurden nun überarbeitet.

DONAUSTADT. Im Frühjahr wurde mit dem Neubau des Strandcafés in der Florian-Berndl-Gasse begonnen. Das beliebte Café an der Alten Donau soll in neuem Glanz erstrahlen und vergrößert werden. Von 149 zusätzlichen Sitzplätzen ist die Rede. Geplant sind jedoch auch 1.000 Quadratmeter Bebauungsfläche, obwohl in einem Erholungsgebiet nur 300 vorgesehen wären. Eine Ausnahmegenehmigung machte das möglich. Anrainer erhoben Einspruch und im April erfolgte der Bescheid zur Schließung der Baustelle.

Nun positive Bescheide

Seitens der S & L Strandcafé GmbH ist man nun zuversichtlich, bald weiterbauen zu können. Nach einer neuerlichen Verhandlung und einem überarbeiteten Gutachten gab es positive Bescheide der zuständigen Magistratsabteilungen. Derzeit kann noch Einspruch erhoben werden.

"Das neue Strandcafé soll umwelt- und arbeitnehmerfreundlicher sowie energieeffizienter sein als das alte", versichern die Betreiber. Im Vergleich zum Bestandsobjekt bringe das neue Strandcafé aber noch eine weitere Reihe von Verbesserungen für die Anrainer, die Gäste und das Personal. Neben der Verbreiterung der Promenade will man auf die maximale Gebäudehöhe von 7,5 Metern verzichten. Ein umfassender Lärmschutz und geschlossene Fenster von 19 bis 6 Uhr sollen die Anrainer beruhigen und eine geschlossene Grillküche soll die Geruchsbelastung minimal halten.

Gastgarten und Promenade werden mit Bäumen bepflanzt und der gesamte Bereich attraktiviert, so die Betreiber. Die Betreibergesellschaft des Strandcafés versuche nun, möglichst die Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen, heißt es in einer Presseaussendung. "Seitens der Behörden kamen positive Bescheide. Das Strandcafé ist jedoch zu einer Angelegenheit der Behörden geworden. Der Bezirk ist nicht mehr zuständig", sagt der Pressesprecher der Bezirksvorstehung, Daniel Benyes.
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