18.05.2016, 12:47 Uhr

Im Waisenhaus Payagala

Das Buben-Waisenhaus Payagala auf Sri Lanka wird nun seit zehn Jahren vom Hilfsverein „Lachen trocknet Tränen“ unterstützt. „In diesen Jahren haben wir für die bedauernswerten Buben viel erreicht. So haben wir eine Küche neu errichtet, eine Toilette gebaut, einen Gebäudekomplex neu eingedeckt, in einem Schlafsaal eine Zwischendecke eingezogen und vieles andere mehr geschaffen. Musikinstrumente wurden angekauft, eine Fernsehantenne neu errichtet, Sportgeräte finanziert usw.“, erklärt Peter Kowal.
In den vergangenen Jahren musste das Heim einige Schwierigkeiten überwinden. Diebstahl und Kindesmissbrauch waren die größten Probleme mit denen die Kinder zu kämpfen hatten. Das Heim wurde 2014 sogar kurzfristig geschlossen und die Buben auf andere Heime verteilt. Von ursprünglich über 30 Buben sind jetzt nur noch elf in Payagala verblieben. Natürlich wurden die Verbrechen zur Anzeige gebracht und vom Gericht verfolgt. „Wir wollten uns sogar kurzfristig vom Projekt Payagala zurück ziehen, haben es uns dann anders überlegt, da die Kinder die Leidtragenden sind und nichts dafür können“, so Kowal.
Deshalb war auch 2016 Payagala auf dem Hilfszettel dabei. Das „Lachen trocknet Tränen“-Team mit Tatjana Pertl, Gerda und Peter Kowal machten sich mit einem vollgepackten Transporter auf den Weg zum Heim. „Wir haben die elf Buben, die derzeit im Heim leben, mit Lebensmitteln unterstützt. Für die Buben gab es zusätzlich Wäsche (lange Hosen, Hemden, T-Shirts), Spieltische und Cricket Schläger“, listet Kowal auf. Die Freude bei den Buben war groß. Das Heim wird derzeit von Kumara Welgama geleitet. Die Delegation sorgte auch, dass für die Küche eine große Gasflasche angeschafft wurde. Außerdem haben sie offene Rechnungen von E-Werk und Wasserwerk beglichen. Die Gesamtinvestitionen betrugen rund 160.000 Rupies (1.000 Euro).
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