11.04.2016, 12:32 Uhr

Wie sicher sind Garagentore?

(Foto: (c) Bigstockphoto.com/27130214/kxl)
Garagen sind praktisch. Das Auto steht geschützt vor Wind und Wetter, man kann bei schlechtem Wetter eine Grillparty hineinverlegen und sie kann als Lagerplatz für viele Dinge dienen. Allerdings haben Garagen oft auch ein paar Nachteile. Sie sind oftmals nicht wirklich trocken, haben nicht unbedingt das beste Klima und schützen den Inhalt nicht immer so, wie es sich der Besitzer vorstellt. Der große Knackpunkt ist dabei fast immer das Garagentor. Das trifft besonders dann zu, wenn es nicht abgeschlossen werden kann. Dazu kommt noch der Sicherheitsaspekt. Dieser wird von der Bevölkerung als sehr wichtig angesehen, was auch das große Interesse bei diversen Veranstaltungen zeigt.
Besonders bei alten Garagentoren sollte der Sicherheitsstandard immer wieder mal überprüft werden, damit es nicht zu Zwischenfällen kommt. Die neuen Garagentore erfüllen in der Regel alle Sicherheitsstandards, bei alten Schwingtoren ohne elektrischen Antrieb schaut es hingegen oft ganz anders aus. Sie können oft ganz schnell mal zum Risikofaktor werden. Das bezieht sich nicht nur auf die Sicherheit für jeden selbst und andere, sondern auch im Hinblick auf den Einbrecherschutz.


Wann ist die Sicherheit besonders wichtig?


Es gibt ein paar Aspekte, die einen höheren Sicherheitsbedarf bei Garagentoren erfordern.

• Wenn Kinder im Haushalt sind.
• Wenn die Garage einen eigenen Zugang zum Haus hat.
• Wenn in der Garage auch andere Gegenstände wie Fahrräder oder Gartenmöbel aufbewahrt werden.

Je nach Tor sind unterschiedliche Sicherheitschecks nötig. Es kommt darauf an, ob es sich um ein Sektional-, Schwing- oder Flügeltor handelt. Es sollte beim Flügeltor geprüft werden, ob das Torblatt gegen Abstürzen gesichert ist, durch beispielsweise Torsionsfedertechnik oder ein Zugfedersystem. Gibt es einen Schutz gegen ungesteuerte Bewegungen und verhindern die Laufrollen oder -schienen das Entgleisen vom Tor? Kommt es sicher nach dem Öffnen zum Stillstand und ist rundum ein Schutz vor Quetschen, Schneiden und Erfassen gegeben? Diese Punkte sind wichtig zu klären. Öffnet jemand das Tor und schiebt es nicht ganz nach oben und das Tor schwingt zurück, kann das sehr schmerzhaft werden, für den denjenigen, dem das Tor auf den Kopf fällt.

Je nach Garagentor gibt es verschiedene Gefahren


Bei Schwingtoren besteht die Gefahr des Einklemmens der Finger, wenn die Federn nicht entsprechend konstruiert sind. Die Federn müssen auch gegen Wegspringen gesichert sein, und zwischen Hebelarm und Zarge muss ein Sicherheitsabstand von 25 mm gegeben sein. Sektionaltore sollten über einen Fingerklemmschutz zwischen den Tor-Sektionen verfügen. Der Spalt sollte dabei unter 4 mm liegen. Innenliegende Stahlseile zwischen Torblatt und Zarge sollten in der Lage sein, Verletzungen zu verhindern.

Alte Garagentore haben oftmals keinen elektrischen Antrieb, wodurch sie keinen ausreichenden Einbruchschutz bieten. Elektrische Antriebe bieten dagegen deutliche Vorteile. Sie können in vielen Fällen sogar genau kompatibel zum Garagentor von einem Fachmann nachgerüstet werden.

Garagentore der neuen Art sind äußert sicher und dabei noch formschön. Sektionaltore beispielsweise mit 42 mm thermisch getrennter Paneele für optimale Energieeffizienz gleiten nahezu geräuschlos, ruhig und stabil dank kugelgelagerter Laufrollen und Tandemlaufwerke auf und zu. Damit in der Garage kontinuierlich ein gutes Klima herrscht, haben sie eine Bodendichtung mit integriertem Lüftungssystem. Ihre optimale Abdichtung und optional Estrich- oder Renovationsbodenschiene bieten einen zusätzlichen Komfort.

Dabei steht eine riesige Farbauswahl mit unzähligen individuellen Variationsmöglichkeiten zur Auswahl. Gegen Einbruch schützt die besonders stabile Bauweise, die auf Wunsch mit zusätzlich geprüftem Einbruchschutz (nach NEN 5096) ergänzt werden kann. Laufschienen, Laufrollen und Zugfederkästen sind abgedeckt und bieten extra Schutz. Die Normstahl-Torantriebe in Kombination mit den Toren haben eine TÜV Prüfung und tragen das GS-Siegel. Für bestmöglichen Schutz verfügen die Tore über Fingerklemmschutz, Aufschiebeschutz, Federbruchsicherung und Hinderniserkennung.

Ob Neubau oder Sanierung, mit einem elektrischen Normstahl-Garagentor wird der Bau oder die Sanierung energieeffizient durch nachhaltige Isolierung. Das gilt für private wie industriell genutzte Garagen gleichermaßen.

Weitere Infos zum Thema:

https://www.helvetia.com/ch/content/de/privatkunden/privatversicherungen/gebaeude/sicherheitscheck.html

http://www.news.de/reisen-und-leben/855635478/einbruch-gefahr-in-deutschland-sicherheit-check-bei-wohnungen/1/
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