16.06.2016, 00:00 Uhr

"Best of" während der insenzierten Fahrprüfung

KLOSTERNEUBURG. Renate Brandtner, seit 31 Jahren in Besitz des Auto-Führerscheins, hat sich bereit erklärt, eine typische und praktische Fahrprüfung zu wiederholen. Nadja Urschall, Fahrschullehrerin bei Leo's Fahrschule, hat die Testpilotin beobachtet. Das spielte sich im Auto ab:

URSCHALL: Soll ich sie hart ran nehmen, oder schauen wir zuerst mal?
URSCHALL: Die Bremsen sind realtiv stark, aber das werden Sie gleich merken.
BRANDTNER: Ich war nie in einer Fahrschule, ich habe 1985 den Schein gemacht, mein Vater hat mir das Fahren beigebracht.
URSCHALL: Die Prüfer sind unterschiedlich, ich kenn sie alle, aber Mensch ist Mensch.
BRANDTNER: Wenn ich seh', wie die meisten fahren, bin ich eine Schnecke dagegen.
URSCHALL: Im Privatleben schalt' ich ab, aber ich habe zu Freunden schon gesagt: Mit dir fahr' ich nicht mehr mit, das halten meine Nerven nicht aus.
BRANDTNER: Na, der hat sich auch gerade gedacht, bis das Fahrschulauto da ist, bin ich drüben.
URSCHALL: Hirn kann ich den Fahrschülern nicht geben, ich kann ihnen nur das Fahren beibringen.
BRANDTNER: Der Hyundai hat 90 PS, der zieht dafür den Berg aber ordentlich rauf.
BRANDTNER: Ups, das war der Randstein, aber das kann dem Besten passieren.
URSCHALL: Man kriegt ein Gefühl für den Schüler, wie gefährlich der wirklich ist.
BRANDTNER: Wenn meine Tochter L 17 machen will, muss ich auch noch mal in die Fahrschule.
URSCHALL: Der blinkt wieder nicht. Klarer Menschenverstand fehlt leider oft beim Fahren.
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