25.09.2016, 17:33 Uhr

Langenlois: Septemberlese bot Literatur und Musik vom Feinsten

Daniel Glattauer als Anwalt der Sprache.

LANGENLOIS (mk) Mit der Lesung von Daniel Glattauer und dem Auftritt von Klemens Lendl und David Müller als die „Strottern“ endete die zehnte Septemberlese in Langenlois. Fünf Veranstaltungen an vier Schauplätzen wurden in diesem Rahmen geboten – und alle erfüllten voll und ganz die Erwartungen von Publikums und Fans.

Als Appetitanreger hatte es bereits am 17. September im Ursin-Haus einen Vorboten der Septemberlese gegeben: Der Wiener Autor Andreas Pittler bot mit der Lese-Matinee „Wiener Bagage“ Einblicke in reale wie fiktive Wiener Kriminalfälle und nahm dabei zugleich die Wiener Seele aufs Korn.

Am Samstag, 24. September, trat um 18 Uhr im Weingut Fred Loimer Autorin Susanne Scholl auf. Sie las aus ihrem neuen Roman „Warten auf Gianni“. Um 20 Uhr folgte im Stiegenhaus der Familie Renner Radek Knapp mit seinem jüngsten Roman „Der Gipfeldieb“ um den Wiener Heizungsableser Ludwik Wiewurka. Und um 22 Uhr las Reinhard P. Gruber im Ursin-Haus unter anderem aus seinem Kultbuch „Aus dem Leben Hödlmosers“. Dabei wurde er musikalisch unterstützt vom Duo Walther Soyka und Karl Stirner auf Harmonika und Zither

Am 25. September folgte dann die Sektmatinee (Weinguts Steininger) im Hof der Familie Nidetzky, bei der Daniel Glattauer mit seinen Sprachbeobachtungen und die Wienerlied-Sänger „Die Strottern“ gemeinsam für einen anregenden musikalisch-literarischen Sonntagvormittag der fast zweihundert Besucher sorgten.
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