22.06.2016, 21:13 Uhr

Matthias Kowatsch ist der Torschütze vom Dienst

Matthias Kowatsch ist nicht nur begeisterter Admiraner, sondern auch Fan des österreichischen Nationalteams.

In der Admira-Offensive und der Landesliga Ost ist Kowatsch der Kannonier schlecht hin. Was ihn sonst so bewegt, lesen Sie hier:

LINZ (rbe). 17 Volltreffer verzeichnete der Linzer heuer in der Landesliga Ost und trug dabei maßgeblich zum starken fünften Platz der Admiraner bei. Beachtlich ist, dass der Linzer von 26 Partien nur 19 bestritt. "Ich wurde heuer zum ersten Mal Torschützenkönig. Das ehrt mich natürlich und dieser Erfolg ist eine ganz tolle Sache", so Kowatsch, der unter der Woche in Wien trainiert und an den Wochenenden nach Linz kommt. In Wien studiert der Offensiv-Spielerm Maschinenbau an der TU, hält sich durch Laufen fit. Ein Wechsel zu einem Wiener Verein ist kein Thema: "Ich habe eine halbe Saison bei ASV 13 in Wien gekickt. Ein Verein mit super netten Leuten mit einem Top-Umfeld, aber die Admira ist einfach mein Herzensverein. Es ist einfach unglaublich, dass die Mannschaft seit beinahe zehn Jahren miteinander spielt, das schweißt einen unglaublich zusammen. Wir verbringen ja auch abseits des Rasens viel Zeit mitsammen und das motiviert mich jede Woche erneut, nach Hause zu fahren und gepflegten Fußball zu spielen."

Klares Ziel am Plan
Der Dauerbrenner nördlich der Donau ist ohnehin das Duell Admira gegen St. Magdalena. "Ziel ist es, jedes Jahr vor St. Magdalena zu stehen. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz", schmunzelt Kowatsch, der auf eine erfolgreiche Saison im Allgemeinen zurück blickt: "Unterm Strich war es eine starke Saison, wenn man bedenkt, wie viele Verletzte wir hatten, aber dennoch schöne Spiele gezeigt haben. Mit der Rückkehr von Leon Sokrat war es dann auch für mich als Stürmer einfacher."
Kommende Saison wird für die Linzer besonders spannend, ist mit Oedt der haushohe Favorit aufgestiegen. "Wir haben uns heuer eine gute Basis erarbeitet. Die Mannschaft bleibt zusammen, wir sind eingespielt. Schön wäre es, möglichst lange vorne dabeizubleiben und ein gehöriges Wörtchen um den Aufstieg mitzureden", so Kowatsch. Dafür wird aber auch eine ähnlich starke Saison des Torschützenkönigs notwendig sein.
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