10.04.2016, 21:58 Uhr

Wolfgang Pirklhuber zur Zukunft unserer Landwirtschaft und Direktvermarktung

Wann? 14.04.2016 19:00 Uhr

Wo? Stelzer's Wöglerin, Linke Wöglerin 2, 2392 Stangau AT
Überparteiliche Veranstaltung, Eintritt frei
Stangau: Stelzer's Wöglerin |

BAUERN SCHÜTZEN STATT KONZERNE


PREIS-DUMPING BEENDEN UND TTIP STOPPEN
Die aktuelle Landwirtschaft befindet sich in der Krise, die Erzeugerpreise für Fleisch und Milch sind im Keller. Mit dem Ende der Milchquotenregelung vor einem Jahr (1. April 2015) kann ein zusätzlicher Preisverfall beobachtet werden.
Das geplante EU-US-HandelsabkommenTTIP spricht sich für die Öffnung der Agrarmärkte aus. Dies führt jedoch direkt zu weiterem Preis-Dumping und beschleunigt das Bauernsterben in Österreich.

Abg.z.NR. Wolfgang Pirklhuber, Sprecher der Grünen für Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit, warnt bezüglich des TTIP-Freihandelsabkommens vor der zunehmenden Macht der Gentechnik-Konzerne und der Aushöhlung der Demokratie durch außergerichtliche Lobbyisten-Schiedsverfahren und dem Mitspracherecht der Konzerne bei allen Norm- und Gesetzesinitiativen.

DEM BIO-LANDBAU GEHÖRT DIE ZUKUNFT
Pirklhuber zeigt einen verhängnisvollen Kreislauf auf: Pflanzen werden zunehmend resistent gegen Umweltgifte. In der Folge kommen noch mehr und noch stärkere Herbizide zur Anwendung. Große Monokulturen, der ausufernde Fleischkonsum und die Macht der Chemiekonzerne verstärken diese Tendenz. Pirklhuber stellt Studien vor, welche die schädliche Wirkung von systemischen Herbiziden wie Glyphosat oder von Neonicotinoiden beweisen.

In der Entwicklung der kleinbäuerlich strukturierten biologischen Landwirtschaft mit Stärkung der Direktvermarktung sieht Pirklhuber nicht nur eine Alternative zum konventionellen Landbau, sondern auf lange Sicht schlichtweg die Lösung der Frage der Ernährungssicherheit und auch der Nahversorgung.

Nicht nur für ‪Landwirte‬ und ‪Direktvermarkter‬ interessant, sondern für jeden ‪‎Konsumenten‬, der bewusst und nachhaltig einkaufen und auch in Zukunft gesunde ‪Nahrungsmittel‬ beziehen will.
Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine offene Diskussion, wo sich jede/r Teilnehmer/in einbringen kann.
Überparteiliche Veranstaltung, Eintritt frei
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