06.04.2016, 07:00 Uhr

"Kopf hoch, abhaken und weiter"

Julian Hollitzky verlässt gerne die Komfortzone. Aber beim MX Open-Auftakt war er chancenlos. (Foto: privat)
Motocross: Julian Hollitzky zeigte sich nach MX Open-Auftakt zerknirscht

PALDAU/PIRINGSDORF (O.Frank). Internationales MX Paldau“: das Auftaktrennen der Königsklasse „MX Open“, das für den Piloten genauso brutal ist wie für das Bike. Mit 50 Startern, gepaart mit vielen ausländischen WM- und EM-Fahrern, war das Starterfeld prominent besetzt. Grundsätzlich zu begrüßen, dennoch gab es für inländische Fahrer einen bitteren Beigeschmack.

Keine Chance auf Hauptrennen
Vorweg: Für Julian Hollitzky entwickelte sich der Saisonauftakt zum Leerlauf, „obwohl ich voll motiviert war und mit gut fühlte“, so der gebürtige Piringsdorfer. Doch die Konkurrenz war unter einem Dutzend WM- und EM-Fahrern nicht nur für den 31-Jährigen übermächtig. „Das war natürlich sehr zum Nachteil der heimischen Piloten“, so Hollitzky weiter. 10 min. Training & 20 min. Qualitraining reichten nicht. „Keine Zeit für Fahrwerksoptimierung oder Spurensuche“, so der Exekutivbeamte nach verpasster Quali (nur 40 von 50 Fahrern waren dabei) etwas zerknirscht. "Kopf hoch & abhaken." Das Schlussklassement sprach Bände: Unter zehn Fahrern waren sieben Legionärsfahrer. Julian Hollitzky schaffte die Qualifikation nicht, schied wie neun andere Fahrer frühzeitig aus. Für einen bitteren Beigeschmack sorgte der Veranstalter, der Spitzenfahrern die Benzinkosten ersetzte. „Eine Frechheit“, so Hollitzky. Das sorgte deshalb in einigen heimischen Fahrerlagern für Empörung …
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