Zivildienst: 14.000 Stunden im Dienste der Menschlichkeit

BGL Leo Pochlatko, Philipp Willnauer, Tobias Reindl, Mayr Alexander, Gregor König, Lukas Spindlberger, Simon Weissengruber, Manuel Buchner, Niklas Mayr (Foto: RK)

10. Juni: Infoveranstaltung für angehende Zivildiener

PERG (ulo). Nach neun Monaten Zivildienst beendeten vor wenigen Tagen acht junge Männer ihren Dienst. „Nach neun Monaten Rotkreuz-Dienst freut es uns besonders, unseren nunmehr ehemaligen Zivildienern Dank und Anerkennung auszusprechen – sie alle waren vorbildlich im Einsatz und in der Kameradschaft“, erklärt Bezirksstellenleiter Werner Kreisl zur Verabschiedung der Zivildiener.

„Besonders im Bezirk Perg sind wir aufgrund der geringen Zahl von Hauptberuflichen ganz besonders auf den Einsatz der Zivildiener angewiesen. Die Gemeinschaft und das „Miteinander Helfen“ tragen in unserer Organisation dazu bei, dass der oft intensive Alltag als Zivildiener auch gut bewältigt werden kann. Die erbrachte Dienstleistung von rund 14.000 Stunden im Rettungsdienst ist für das Funktionieren entscheidend. Wir freuen uns aber besonders darüber, dass alle „Abrüster“ ab heute neue Freiwillige sind“, ergänzt Bezirksgeschäftsleiter Leo Pochlatko.

„Die Zivildiener erbringen für den Rettungsdienst jährlich rund 48.000 Stunden – sie sind somit eine tragende Säule unserer Gesellschaft bzw. des Sozialsystems“, legt Kreisl weiters dar.

90 Prozent der Zivildiener bleiben als Freiwillige erhalten
Von den acht abgerüsteten Zivildienern bleiben alle als freiwillige Mitarbeiter dem Roten Kreuz und damit dem Rettungsdienst treu. Einer der Abrüster ist Gregor König: „Ich war bereits vor meinem Zivildienst-Antritt Ehrenamtlicher. Ich habe während meines Zivildienstes sehr viele Erfahrungen sammeln können, die meinen weiteren Lebensweg in irgendeiner Form mitbestimmen werden. Nicht nur Positives habe ich in dieser Zeit erfahren, aber in Summe würde ich diesen Dienst wieder machen. Für meine weitere berufliche Entwicklung hat der Zivildienst einen Beitrag geleistet, denn ich werde wahrscheinlich dem Gesundheitsdienst treu bleiben.“


Der Weg zum Zivildienst
„Nachdem bei der Stellung die Zivildiensterklärung abgegeben worden ist, ist es uns beim Roten Kreuz ganz wichtig, dass der angehende Zivildiener gleich einen Kontakt mit dem Roten Kreuz herstellt. In einem persönlichen Gespräch können wir abklären, wann der günstige Zeitpunkt für eine Einberufung ist, wir können Ausbildungsmaßnahmen besprechen und bei der Zivildienstagentur auch eine Anforderung abgeben“, rät der Bezirksgeschäftsleiter-Stv. Christian Geirhofer den angehenden Zivildienern.

Informationsabend für angehende Zivildiener: Montag, 10. Juni, um 18 Uhr im Rotkreuz-Zentrum Perg. Dazu sind alle jungen Männer eingeladen, die in absehbarer Zeit den Zivildienst absolvieren möchten.
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