11.10.2016, 15:27 Uhr

„Im Aufbruch vertrauen“: Sendungsfeier der Religionslehrer

(Foto: Diözese Linz, Reischl)

19 Religionslehrerinnen und 3 Religionslehrer wurden am Sonntag, 9. Oktober 2016 in einem feierlich gestalteten Abendgottesdienst im Linzer Mariendom von Diözesanbischof Manfred Scheuer gesendet.

BEZIRK PERG, LINZ. Das Motto der Sendungsfeier „Im Aufbruch vertrauen“ hatten die jungen Frauen und Männer in einem gemeinsamen Vorbereitungstag mit dem Rektor des Schulamtes, Christoph Baumgartinger, gewählt. Das Motto stellte den Bezug zu den Bibelstellen des Gottesdienstes her: In der alttestamentlichen Lesung ist von Abraham die Rede, der im Vertrauen auf Gottes Verheißung erneut aufbricht in ein ihm unbekanntes Land (Gen 13,14-18). Das Lukas-Evangelium erzählt davon, dass die Jünger nach einem erfolglosen Fischfang auf Jesu Geheiß nochmals auf dem See Gennesaret die Netze auswerfen und eine große Menge an Fischen an Land ziehen. Jesus beruft sie zu „Menschenfischern“ – und sie lassen das Vertraute hinter sich und folgen ihm nach.

Bischof Scheuer betonte in seiner Predigt: „Religionslehrer leisten einen wesentlichen Beitrag zur Menschenbildung und damit zur Schulentwicklung, indem sie einen menschenorientierten Lebens- bzw. Begegnungsraum Schule mitgestalten. Sie halten eine Dimension im Erfahrungs- und Lernfeld Schule präsent, die über eine verobjektivierende Sichtweise alle an Schule beteiligten Personen zuerst in ihrem Menschsein, in ihrer Individualität wahrnimmt.“

Bei der Sendung wurde jedem Religionslehrer vom Bischof außer dem Sendungsdekret auch eine Bibel überreicht. „Sie vermitteln Kindern und Jugendlichen, dass wir an einen Gott glauben, der ein Gott der Nähe, der Zuversicht und des Zutrauens ist. Das ist ein Privileg. Dieses Privileg haben Sie und Sie stehen damit in unmittelbarer Nachfolge des Jesus von Nazareth“, so Bischof Scheuer an die Religionslehrkräfte. Der Religionsunterricht kann als haushohe Herausforderung gesehen werden, aber er kann im Vertrauen auf Gottes Anwesenheit zur schönsten Tätigkeit werden.

Vorgestellt wurden die KandidatInnen für die Sendung durch den Direktor des Bischöflichen Schulamtes, Franz Asanger. Er dankte ihnen zur Bereitschaft für ihren pastoralen Dienst und erinnerte daran: Letztlich gibt der Geist Gottes die Kraft für diese schöne und herausfordernde Aufgabe.

Musikalisch gestaltet wurde die Feier von einem Vokalensemble unter der Leitung von Andreas Peterl und Domorganist Wolfgang Kreuzhuber. Gemeinsam mit allen Mitfeiernden wurde die Sendungsfeier mit einer Agape beschlossen.


Die Gesendeten:

Cornelia Brandstetter BEd, VS Saxen, VS Baumgartenberg
Dipl.-Päd.in Adelheid Gadermayr BEd, LWS Andorf
Mag.a Karin Gaisbauer, HTL Braunau
Christoph Gansinger BEd, NMS Ried in der Riedmark
Karin Holleis BEd, NMS 1 & 2 Bad Ischl, ASO Bad Ischl
Nadja Holzer BEd, VS Weißkirchen
Mag.a Sandra Huber, BORG Ried im Innkreis
Nino Kapanadze BEd, NMS Steyr-Promenade
Ingrid Kasbauer-Ebetshuber BEd, VS Altheim, VS Braunau
Christine Kienesberger BEd, VS Pinsdorf
Christa Leitner BEd, VS Gramastetten
Elke Marschallinger BEd, NMS Vöcklabruck, VS Steinbach
Maria Mayrhofer BEd, NMS Vöcklamarkt
Anita Reininger BEd, VS 16, VS 37, ASO 2, Linz
Angelika Reitinger BEd, NMS Pasching, VS Dörnbach
Elisabeth Sattler BEd, VS 45, VS 21, Linz
Maria Six BEd, NMS Schörfling
Mag.a Eva Spindler, BG Vöcklabruck
Hannes Tausch BEd, LSES Steyr-Gleink, VS St. Florian
Mag.a Barbara Wandl, BAKIP Steyr
Mag. Georg Winkler, AHS Petrinum Linz
Mariana Zeba BEd, NMS Gunskirchen

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