18.09.2016, 18:55 Uhr

Yamaha TX 750 Herbst-Treffen im Allgäu 16.- 18.Sept. 2016

Germaringen (Deutschland): Germaringen | Yamaha TX 750 HERBST-TREFFFEN im ALLGÄU 16.-18. Sept. 2016 - der Wettergott hatte kein Mitleid!
Gerhard Höss hat in den Allgäu/Bayern/Deutschland zum TX-Herbsttreffen 2016 geladen und eine traumhaft schöne Tour durch die Gegend von Schloss Neuschwanstein vorbereitet.
Bericht Gerhard Höss:
Nicht geplant, nach einer langen Schönwetterperiode, war das Wochenende recht verregnet .
Noch einigermaßen bei Trockenheit kamen als erste Teilnehmer Richard Metzger, Christian Stanske und Oskar Hess am Freitagnachmittag zu mir nach Hause. In der Garage gab es erste Benzingespräche.
Abends trafen wir uns beim Landgasthof Brem nach Ketterschwang, dem Nachbarort.
Einige wackere Kämpfer kamen aber dann doch trotz Dauerregen nach und nach an. Darunter auch insgesamt 4 TX, (Thomas und Hans Peter aus der Schweiz!), eine davon als Trailerqueen.
Zumindest alle Farben (gold, rot, grün) der ersten Serie waren vertreten. Richard Metzger aus Rust - der begnadete Norton-Spezialist war natürlich mit seiner weinroten US-Import und top-EigenbauTX (alles was nicht gebraucht wird muss aus dem Motor raus - nach seiner Meinung! - der Rest ist mit großem Aufwand und techn. Know-How und allerlei Spezialitäten - auch das Fahrwerk - zu optimieren!)
Hildegard und Volcker Löcken reisten im Ferrari Mondial T an, Kranzinger jun. und sen. „schwammen“ aus Eugendorf/Salzburg mit Ihren Kawaskis über schöne Landstraßen an, Walter Vaih aus München fuhr mit seiner gewaltigen Yamaha MT 01 vor.
Abends beim Essen war dann auch ziemlich klar dass die Ausfahrt am Samstag eher nicht auf 2 Rädern stattfinden würde, der überwiegende Teil war dann auch mit dem Auto da.
So ging es dann am Samstagvormittag ohne große Umwege mit 4 Autos zu der „Beichelstein Alpe bei Seeg“ von der man einen tollen Ausblick ins Füssener Land hat (Schloss Neuschwanstein und Foggensee). Dort gab es leckere Allgäuer Schmankerl .
Dann weiter - zwischenzeitlich ließ auch der Regen nach - zum Mangfall (hat nichts mit dem Motorradrennfahrer Toni Mang zu tun) bei Füssen wo sich der Lech durch zwängt. Ein Steg über den Fluss lud zum Fotoshooting ein. .
Die Gruppe teilte sich, einige Kultur interessierte besuchten die Füssener Innenstadt, die Fethis statteten der Altstadt von Kaufbeuern einen Besuch ab.
Der Rest fuhr die geplante Motorradausfahrt mit 2 Autos nach, es ging nach Hohenschwangau, einen Blick auf Ludwigs Prunk-Schlösser, am Forggensee vorbei um dann um 16 Uhr wie geplant zu unserer Garage wo zwischenzeitlich auch die anderen Teilnehmer sich eingefunden hatten .
Es gab Kaffee und Garagenbier und anregende Diskussionen, viele schöne Motorräder zu sehen. Auch ein bisschen Abgas bei einer Hörprobe von einigen meiner Motorräder. Gerhard pflegt hier seine geliebten Motorräder in einer perfekt ausgestatteten Werkstatt – von 50ccm (Yamaha, Kreidler Florett, Adler MB 250, RD 350, MT 07, ua.) bis 1670cm (Yamaha MT 01).
Um 19 Uhr dann im Landgasthof Brem das köstlich Abendessen und ausreichend Motorradgespräche über unsere geliebten TX 750-Motorräder.
Auch die Abreise am Sonntag ließ vermuten dass die Teilnehmer mit Motorrädern nicht trocken heimkommen würden, wobei der Wetterbericht nicht ganz so schlecht berichtete.
Allgemein wurde drüber gesprochen dass man das Treffen im Allgäu wiederholen sollte, dann hoffentlich bei besserem Wetter.
Euer Gerhard Höss
Vielen Dank an Familie Höss für die perfekte Organisation – wir freuen uns schon auf das Herbsttreffen 2017 im schönen Allgäu!

Leider hatte unser Freund Thomas Girschweiler aus Zürich bei der Heimfahrt Problem mit seiner TX: Kurz vor Memmingen war leider Schluss mit Heimfahrt, Motor fest.

"Allerdings sind mir sämtliche Yamaha Götter beigestanden und haben mich bei strömendem Regen und mit immer zäher werdendem Motorlauf die rettende Shell Tankstelle in Erkheim erreichen lassen. Dort hat ein neuseeländisches Paar in unserem Alter und auf BMW GS mit entsetzten Gesichtern meine Einfahrt verfolgt. Unter heftigem Poltern und mit lautem Klonk, klonk, klonk zum Glück gerade noch vor den Tankstelleshop gerollt. Dort ist der Motor abgestorben und hat sich keinen Millimeter mehr bewegt. Ursache noch unbekannt – Kolbenklemmer? Balancerkette gerissen? Oder sogar Kurbelwellen Exitus? Trockener Kommentar des Neuseeländers: “That sounds ill”.

Zum Glück habe ich TCS (Schweizer ADAC) Schutzbrief und Auslanddeckung und Hanspi, der mit mir gewartet hat, bis alles organisiert war. Schön, wenn man solche Freunde hat – Danke Hanspi!

Am Dienstag soll die TX nach Zürich in die Hände von “Chefmechaniker Girschweiler” überführt werden. Fortsetzung folgt..."
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