31.08.2016, 10:03 Uhr

Neue Führungskräfte im BKH Schwaz

SCHWAZ (fh). Nachdem Primar Hermann Kathrein zu Beginn des Jahres in den Ruhestand trat werden mit Ende des Monats auch der Leiter der Anästhesie und ärtzliche Direktor des BKH Schwaz, Josef Bazzanella und der Primar der Unfallchirurgie, Reinhard Sailer, in Pension gehen. Die Nachfolger der beiden langjährigen Mediziner wurden vergangene Woche im Zuge einer Pressekonferenz im Krankenhaus Schwaz vorgestellt. Die ehemalige Unfallchirurgie wird ab sofort zur Abteilung Traumatologie/Orthopädie und steht nun unter der Leitung von Dr. Markus Reichkendler, der bis dato am BKH St. Johann tätig war. "Für die Leitung der neuen Station gab es insgesamt 16 BewerberInnen von denen wir fünf zum Hearing eingeladen haben. Schlussendlich sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass Dr. Reichkendler der beste Mann für den Job ist", erklärt der Obmann des Krankenhausverbandes, Franz Hauser. "Wir werden das Leistungsspektrum der Abteilung erweitern und ich möchte, dass wir hier in Schwaz zur zentralen Anlaufstelle in Westösterreich für Hüftgelenke, Ellenbogen und Sprunggelenke werden. Mit Hilfe der arthroskopischen Chirurgie (Schlüssellochchirurgie) können wir hier sehr hohe Qualität bieten", so der aus dem Tiroler Unterland stammende Dr. Reichkendler.

Neuer Chef für Anästhesie

Der gebürtige Innsbrucker Dr. Lukas Kirchmair wird neuer Chef der Anästhesie und auch er macht im Zuge der Pressekonferenz klar, welche Ziele er verfolgt. "Wir haben z.B. im Tiroler Unterland einen Versorgungsengpass in Sachen Schmerztherapie und das liegt mir persönlich besonders am Herzen. Wir werden weiters mit modernen Regionalanästhesieverfahren arbeiten mit denen eine Vielzahl von Operationen auch ohne Vollnarkose durchgeführt werden kann", erklärt der Mediziner. Kirchmair ist neben seiner Tätigkeit im BKH auch noch für die Flugrettung als Notarzt tätig.
"Wir sind froh, dass wir die Herren Reichkendler und Kirchmair nun bei uns im Haus haben und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Es wird eine große Herausforderung doch wir sind absolut sicher, dass die beiden Mediziner dieser gewachsen sind", erklärt BKH-Geschäftsführerin Margit Holzhammer abschließend.
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