09.05.2016, 13:35 Uhr

"Volleyball-Politik" spaltet Schwechat

Die Spaltung des Volleyballs in Schwechat bewirkt Risse in der sportlich zugewandten Gesellschaft. Seit die SVS und Bürgermeisterin Karin Baier verkündet haben, dass die Liaison zwischen SVS und Sokol Geschichte ist fragen sich viele Eltern, wie es weitergeht.
Die gekündigten Trainer machen bei Sokol weiter. Den neuen Zweigverein soll Ella Raiber führen. Da in Wiener Sportkreisen der Wechsel von Ella Raiber von UWW zur SVS nicht ganz so klar scheint, drängt sich die Frage nach dem Vertrag mit der neuen Trainerin auf. Gibt es bereits einen bzw. wann beginnt sie ihren Job?
Sportstadtrat Christian Habisohn: "Da die Vertragserrichtung und die Anstellung mit der SVS stattfindet ist Mag. Gloggnitzer der richtige Ansprechpartner."

Gloggnitzer: "Bis 15. Mai"
SVS-Obmann Johann Gloggnitzer: "Die Eltern haben bis 15. Mai Zeit, sich zu entscheiden. Bisher hat sich noch niemand gemeldet. Man wird ja sehen, wo und mit welchem Geld Sokol künftig spielen wird. Dann werden sich ja die Eltern entscheiden müssen."
Wo und wann, mit oder ohne Ella Raiber, die aber bei Union West Wien parallel aktiv ist, trainert werden soll bzw. wie sich die beiden Vereine die Hallenzeiten teilen, ist noch unklar. Die Hallenzeiten will Gloggnitzer nicht hergeben: "Wie zahlen 10.000 Euro im Jahr an die Schule. Wenn die Volleyballzeiten frei bleiben, werden wir andere Spirtarten dort unterbringen, die jetzt woanders trainiert werden."

Lettner bremst

Gymnasium-Direktor Heinz Lettner: "Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich noch keine Aussagen über etwaige Hallenvermietungen treffen. Soweit ich informiert bin steht noch gar nicht fest, in welchem Ausmaß welche Spieler(innen) sich zu welchem der Vereine bekennen. Daher wissen die Vereine auch noch nicht welchen Hallenbedarf sie überhaupt haben. Unsere langjährige Kooperation mit der Stadtgemeinde Schwechat werden wir auf jeden Fall aufrecht erhalten und auch die Zusammenarbeit im Bereich Volleyball weiter pflegen. Wie eine künftige Verteilung unserer Ressourcen an die unterschiedlichen Interessenten erfolgen kann werden zukünftige Gespräche zeigen."
Das Team Stronach kritisiert, dass das Multiversum nicht geöffnet wird für die Volleyballvereine, um so den Verkaufswert zu erhöhen.
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