03.10.2016, 13:21 Uhr

Die Bilanz des St. Veiter Wiesenmarktes ist durchwegs positiv

Das war der Wiesenmarkt 2016: Werner Sternad, Wolfgang Nagele, Rudi Egger und Ferdiand Schweiger ziehen Bilanz

Wiesenmarkt 2016: Die Polizei St. Veit und Marktreferent Rudi Egger ziehen eine positive Bilanz.

ST. VEIT. Der St. Veiter Wiesenmarkt 2016 war "ein Wiesenmarkt wie noch nie. Aufgrund des Wetters haben wir Menschenmassen erlebt", sagt der St. Veiter Polizeikommandant Ferdinand Schweiger anlässlich einer Presseinformation Montag Vormittag auf der Polizeiinspektion St. Veit. Personell sei man an die Grenzen gestoßen: "Wir hatten wenig Zeit zum Schlafen". Am Wochenende patrouillierten rund 20 Beamte über den Markt. "Das schreckt schon ab", weiß Schweiger.

Zwei Führerscheinabnahmen

Die Bilanz von Werner Sternad, Einsatzleiter Verkehr, ist durchwegs positiv. "Heuer war in den zehn Tagen keine einzige Abschleppung erforderlich“. Sieben Alkoholdelikte (sechs mehr als 2015) wurden erfasst, zwei Führerscheine abgenommen. "Schon seit Jahren fällt auf, dass die Alkoholdelikte immer Männer betreffen“. Der höchste Promille-Wert lag bei 1,18 Promille. "Obwohl das Verkehrsaufkommen um ein Vielfaches erhöht ist, gab es nur 24 Verkehrsunfälle", sagt Sternad, das dabei keine Personen verletzt wurden.

"Freipinkler" nehmen zu

39 Anzeigen gab es wegen Anstandsverletzungen, Lärmerregung und Ordnungsstörungen. 15 Organmandate wurden ausgeteilt. Zugenommen haben die "Freipinkler". "Sie werden immer unverschämter. Auch vor den Dienstautos der Polizei und dem Roten Kreuz machen sie nicht Halt", berichtet Sternad, dass unter ihnen auch eine Dame zu finden war. Acht Anzeigen wurden wegen Übertretungen des Jugendschutzgesetzes ausgeteilt.
Bei den Fahrgeschäften bilanziert die Polizei sechs verletzte Personen, die Versorgung erfolgte vor Ort bei der Rot-Kreuz-Station.

Fünf Körperverletzungen

"36 gerichtliche Anzeigen verzeichnen wir, um zwei weniger als 2015“, sagt Wolfgang Nagele, Leiter der Kriminaldienstgruppe St. Veit. Fünf Körperverletzungen, zehn Straftaten, neun Sachbeschädigungen, vor allem Vandalismus bei Fahrzeugen rund um das Gelände wurden aufgenommen. "In Zivil waren wir am Markt unterwegs und haben viele Vorfälle im Keimdi erstickt", klärt Nagele auf. Vor allem beim Autodrom, das ein neuralgischer Punkt für Diebstähle und Körperverletzungen sei.

"Disziplin ist gestiegen"

Zufrieden zeigt sich Rudi Egger. "Die Disziplin ist gestiegen. Das Vorglühen gibt es nicht mehr", stellt er den Besuchern ein Lob aus. Für das nächste Jahr wolle man das Verkehrsleitsystem verbessern, um vor allem auswärtigen Besuchern das Parken zu erleichtern. "Auf Wunsch der Gäste und einiger Standler ist es angedacht, die Krämermärkte zu verlängern". Ob dieser dann zehn Tage dauert oder ob der Freitag als Markttag dazukommt, müsse man erst besprechen.


Alkohol: 42 Alko-Vortest wurden durchgeführt. Höchster Wert bei der Jugend: 1,70 Promille.
Festnahmen: Drei wegen Verwaltungsübertretungen
Verletzungen: Drei Personen wurden beim Tagada, sowie je eine beim Autodrom, Break Dance und Super Twister verletzt.
Straftaten: Sechs Betrugsanzeigen, eine Unterschlagung, eine sexuelle Belästigung, ein Widerstand gegen die Staatsgewalt, zwei Urkunden-Unterdrückungen.
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