30.09.2016, 18:01 Uhr

Ein Stier für eine Fußball-Legende

Haslauer überreichte den Salzburger Marmorstier aus Adneter Marmor an Rudolf Quehenberger zu dessen 75. Geburtstag. Im Bild Rudi Quehenberger, Katharina Quehenberger Christina Rösslhuber und Landeshauptmann Wilfried Haslauer. (Foto: LMZ/Otto Wieser)

Haslauer überreichte Salzburger Marmorstier aus Adneter Marmor an Rudolf Quehenberger zu dessen 75. Geburtstag

TENNENGAU (tres). Einen Salzburger Marmorstier aus Adneter Marmor überreichte Landeshauptmann Wilfried Haslauer an Rudolf Quehenberger. Quehenberger war viele Jahre erfolgreicher Präsident des Fußballklubs Austria Salzburg und feierte heuer seinen 75. Geburtstag.

"Rudi Quehenberger war stets ein Mentor und Motor der Fußballeuphorie in Salzburg", betonte Haslauer bei der Überreichung des Geschenks im Chiemseehof in Salzburg.
Quehenberger erhielt bereits 1993 und 1994 Auszeichnungen des Landes Salzburg für Verdienste um den Fußball: 1993 das Goldene Verdienstzeichen des Landes zum 60-Jahr-Jubiläum von Austria Salzburg und 1994 das Goldene Sportehrenzeichen des Landes anlässlich der sensationellen Erfolge des Vereins im Europa-Cup.

Der Marmorstier wird üblicherweise an erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler überreicht. "Dieser Kreis wird heute um einen erfolgreichen Unternehmer und dem seinerzeitigen Begründer des Salzburger Fußballwunders erweitert", erklärte Haslauer.

Erfolgreiche Karriere als Spediteur

Rudolf Quehenberger wurde 1941 in Puch geboren. Er ist verheiratet und hat drei Töchter. Nach beruflichen Stationen bei Speditionsunternehmen in Deutschland, trat er 1965 in die Lausenhammer Speditions- und Transport-Gesellschaft in Salzburg ein. Quehenberger übernahm bald die Federführung in dieser Spedition und begann mit dem sukzessiven Aufbau eines Speditionsnetzes in Österreich internationaler Verkehre.

1983 wurde die Lausenhammer Spedition in die R. Quehenberger Spedition umfirmiert. 2000 verkaufte er 51 Prozent der Anteile an die luxemburgische Thiel-Logistik AG, führte die Firma aber als alleiniger Geschäftsführer weiter. Bis 2007 blieb der Name Quehenberger erhalten.
2009 beteiligte er sich mit zehn Prozent an der Firma seines früheren Geschäftsführers und Profi-Fußballers Christian Fürstaller, der Firma Augustin Network. Dieser bedankte sich 2010 mit der Wiedereinführung der Marke Quehenberger Logistics.

Er startete beim FC Puch

Seine eigene sportliche Karriere startete Quehenberger beim FC Puch. Es folgte ein zweijähriges Gastspiel beim ASK Salzburg in der Regionalliga. Nach Beendigung seiner Fußballkarriere engagierte er sich zunächst als Sektionsleiter und Vize-Präsident des FC Puch.

1984 wurde er Direktoriumsvorsitzender des SV Austria Salzburg. Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga folgte 1989 der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Mit dem Engagement von Trainer Otto Baric 1992 kamen die großen Erfolge mit den Meistertiteln 1994, 1995 und 1997, mit dem Einzug ins Europacup-Finale 1994 und der Teilnahme an der Champions League 1994. 2005 verkaufte Rudi Quehenberger den Verein an den Red-Bull-Konzern.
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