Ablenkung führt zu Unfällen

Handy am Steuer führt zu gefährlicher Unachtsamkeit.

Teesdorfer Studie: Unachtsamkeit auf Straße führt zu Fahrfehlern.

TEESDORF. Ablenkung und Unachtsamkeit am Steuer zählt zu den häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle. Das belegt eine aktuelle Fahrstudie des Mobilitätsclubs, die mit dem ADAC im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Teesdorf durchgeführt wurde.

Schwere Beeinträchtigungen

Die Studie untersuchte mögliche Auswirkungen unterschiedlicher Nebentätigkeiten auf das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beim Lenken von Pkw, Fahrrad und E-Tretroller. Zu den Nebentätigkeiten zählten unter anderem das Hantieren mit Gegenständen, das Trinken aus der Wasserflasche, die Verwendung des Smartphones sowie die Nutzung des Navis während der Fahrt. Dabei konnten gravierende Beeinträchtigungen der Fahraufgabe nachgewiesen werden – unabhängig vom Fahrzeugtyp. "Wir haben unsere Probanden im Zuge von Testfahrten vor Aufgaben gestellt, die in der Realität häufig durchgeführt werden. Dabei konnten wir aufzeigen, dass ablenkende Tätigkeiten zu massiven Fahrfehlern führen, auch wenn man fit und erfahren hinter dem Steuer ist. So wären neun von zehn Autofahrern mit einem plötzlich auftauchenden Hindernis kollidiert und mehr als ein Drittel der Probanden überfuhren zumindest einmal die Mittellinie, was in einer realen Situation dazu führen würde, dass sie zwischen 3,5 und vier Sekunden im Gegenverkehr landen", erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger.

Selbstüberschätzung

Das Fazit der Expertin: "Jede ablenkende Tätigkeit, die wir untersucht haben, so banal diese auch erscheinen mag, hatte messbare Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Unsere Probanden haben sich dabei oft besser eingeschätzt als sie tatsächlich waren. Die Fehlinterpretation der eigenen Leistung kann zu gefährlichen Unfällen führen."

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