20.09.2014, 11:20 Uhr

Raba Ring Rally Hu, 13,14.August 2014

Mit der Raba Ring Rallye ging dieses Wochenende der vorletzte Lauf des Ungarischen Cel-Trans Rallye Cup‘s über die Bühne bei dem auch hier wieder 5 Österreichische Teams bei unseren Nachbarn am Start standen um in die Punkteränge der Meisterschaft zu gelangen bzw. um sich besser zu platzieren.
Markus Jaitz mit Co-Gerhard Resch die in der 2 WD Wertung (2 Rad getriebene Fahrzeuge) vor dieser Rallye am dritten Gesamtrang lagen hatten noch 3 Tage vor dieser Veranstaltung einiges zu tun da sich der Ladeluftkühler des Fiat Stilos als Defekt erwies und somit keinen annehmbaren Ladedruck mehr aufbauen konnte. Natürlich wurde das Defekte Teil schnellstmöglichst getauscht und somit konnte einer hier neuerlichen Punktejagd nichts mehr im Wege stehen.
Beim anstehenden Shakedown vor der eigentlichen Rallye auf bereits gesperrter Sonderprüfung ging man vom Start an auf volles Risiko um die Leistung des Fahrzeuges bzw. noch eine Feinabstimmung des Fahrwerks bei dieser auf wechselnden Untergründen ausgetragenen Veranstaltung optimal reagieren zu können.
Übermut tut selten gut!
In einer Rechts - Links Kombination waren wir einfach zu schnell dran und rutschten deshalb rechts seitlich in den Straßengraben hinunter,wurden aber durch glück von einem Erdwall gebremst da wir sonst einen überschlag nicht mehr verhindern hätten können. Mein Dank zählt an die vielen Herbeigeeilten Zuseher die unser Fahrzeug mit vereinten Kräften wieder auf die Strecke zurückgehoben haben. DANKE!
Obwohl man danach die ersten drei Sonderprüfungen auf Angriff fuhr konnten wir uns im Gesamtklassement nicht unter den Top 10 einreihen und fand sich am 12 bzw. 13 Gesamtrang hinter den Österreichern Neudel/Scherzer,Jung/Puchegger wieder.
Pünktlich und kurz vor der Ausfahrt aus dem Servicebereich zu den letzten 2 Sonderprüfungen dieser Nachtrallye öffnete der Himmel seine Pforten und es begann Wolkenbruchartig zu Regnen.
Da wir am Rallyewagen bereits Slickreifen zum Ausfahren montiert hatten wurde kurzerhand vom Chefmechaniker des Teams Markus Hochleuthner Regenreifen aufs Fahrzeug aufmontiert und man konnte bei strömenden Regen die vorletzte Sonderprüfung beruhigt in Angriff nehmen. Weil Regen bei einer Rallye meins ist wurde bereits im Ziel nach der vorletzten Sonderprüfung klar, dass wir dadurch einige Plätze nach vorne gutgemacht hatten und wollten dieses auf der letzten Sonderprüfung fortsetzen.
Gesagt und umgesetzt!
Dadurch konnten wir uns auf der letzten Sonderprüfung im Gesamtklassement vom 12. Platz auf den 9.Gesamtrang von 53 Startern sowie in unserer Klasse von 6 gestarteten den 3 Platz sichern und des weiteren sich bei dieser Rallye als bestes Österreichisches Team einreihen.
Diese Rallye war von verschiedenen Faktoren begleitet und man konnte sich Glücklich schätzen es so positiv zu beenden.
In der Klasse für 2 Rad getriebene Fahrzeuge konnten wir den dritten Gesamtrang halten und stehen somit einer letzten Herausforderung im Oktober zum Finale des Ungarischen Rallye Cup’s wieder am Start.
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