26.03.2016, 11:23 Uhr

Wasser aus dem Weltall

Das System EO4Water ist das Ergebnis mehrjähriger Forschung der Universität für Bodenkultur im Marchfeld und wurde mit lokalen Landwirte getestet. So funktioniert es: Multispektrale Satellitendaten werden mit lokalen Wetterdaten kombiniert, um die Blattdichte und damit die Verdunstung einzelner Felder zu ermitteln. Die Satellitenbilder werden alle sieben bis zehn Tage mit einer Pixelgröße von 10m x 10m aufgenommen und machen neben der Analyse der Verdunstungsdaten auch Bewuchsschwankungen innerhalb eines Feldes sichtbar. Die Vorteile eines verbesserten Wassermanagements liegen auf der Hand: Jeder eingesparte Millimeter Bewässerung spart Geld und schont die Wasserressourcen. Bei Energiekosten von 0,2–0,5 € pro Kubikmeter Wasser lassen sich je nach Bewässerungsmenge bis zu 100€ pro Hektar einsparen. Ein besserer Überblick über die einzelnen Felder erlaubt es, Anfahrten zu sparen und Arbeitszeit effizienter zu gestalten.
In dem derzeit laufenden europäischen Forschungsprojekt FATIMA wird an der Erweiterung des Services gearbeitet, um den Dienst in Zukunft nicht nur für Wasser, sondern auch für Stickstoffdünger anzubieten.
Noch bis Ende Mai kann EO4Water unverbindlich und kostenlos getestet werden. Mehr Informationen zur Funktionsweise finden Sie unter www.eo4water.com.
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