25.08.2016, 13:48 Uhr

Umweltverband GV Gmünd zu Artikel: Im Bezirk boomt eine wilde Müllentsorgung, BB Ausgabe 34

"Der GV Gmünd und seine Mitgliedsgemeinden bieten derzeit an 19 Altstoffsammelzentren die Möglichkeit an, Haushaltsabfälle, die nicht abgeholt werden, zu bestimmten Übernahmezeiten ordnungsgemäß und kostenfrei zu entsorgen. Dazu gehört u.a. Sperrmüll, das ist jener Abfall, der aufgrund seiner Größe und Sperrigkeit, nicht aber Menge, nicht in die Restmülltonne passt. Es sind also mehrere Säcke mit Kleinabfällen nicht Sperrmüll, sondern Restmüll, der – so will es das Gesetz – vom Haus abzuholen ist!

Wenn also im Haushalt temporär, sei es wegen Umbauarbeiten, Familienzuwachs, Windeln, u.a. mehr, mehr Restmüll anfällt, besteht die Möglichkeit, bei uns vorübergehend oder auch längerfristig eine größere Tonne anzufordern. Die Mehrkosten stehen in keiner Relation zum möglichem Strafrahmen für illegales Müllentsorgen – die 240 l Tonne kostet im Jahr nur 40 € mehr als die übliche 120 l Tonne, dafür kann damit aber mehr als 1,5 m³ Restmüll jährlich zusätzlich von zu Hause abgeholt werden. Insgesamt stehen 4 verschiedene Tonnengrößen zur Verfügung, Infos dazu beim GV Gmünd.

Unser Bezirk ist im Müllranking leider ganz oben im Nö Vergleich, nur ein paar Bezirke im „Speckgürtel“ haben ein größeres Rest und Sperrmüll pro Kopf Aufkommen als wir. Höheres Müllaufkommen steht volkswirtschaftlich im Konnex mit höherer Kaufkraft, allerdings sollte in diesem Fall nicht bei der umweltgerechten Entsorgung gespart werden.
Die auf den Fotos erkennbaren Abfällen sind übrigens fast ausschließlich Restmüll, der bei entsprechender Behälterkapazität von zu Hause abgeholt wird."

Dipl.-Ing. Martin Koppensteiner
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