26.07.2016, 16:17 Uhr

Die Spur der Drogen ...

Bezirkskommandant Oberst Günther Brinnich: "Momentan ist es Gott sei Dank ruhig."

Längst sind Drogen nicht nur ein Problem der Städte. Konsumenten werden immer jünger- eine Spurensuche

BEZIRK. In St. Pölten flog in der Vorwoche ein Dealer auf, der 12-Jährige mit Drogen versorgt hatte. Längst haben Cannabiskraut, MDMA, Ecstasy und Co. auch die entlegensten Gebiete des Landes erreicht. Die Konsumenten sind teils Jugendliche.
Die Bezirksblätter haben bei Fahndern nachgefragt, wie groß das Problem im Bezirk Horn ist.

Polizei

"Es ist momentan auf Suchtgiftebene im Bezirk Horn Gott sei Dank völlig ruhig", bestätigt Oberst Günther Brinnich im Gespräch mit den Bezirksblättern. "Es ist so, dass die Polizei zwar vieles weiß, aber nicht alles. Es ist also nicht auszuschließen, dass es das eine oder andere geben wird, weil - kein Mensch ist allwissend. Aber zur Zeit ist es im Bezug auf Anzeigen und Ermittlungen mit Drogen jeder Art im Bezirk komplett ruhig und das ist sicher einige Zeit schon so." Die letzten Suchtgiftamtshandlungen sind im Vorjahr gelaufen. "Wir haben in erster Linie Cannabis zu tun. Das war im Vorjahr im Zusammenhang mit einer Clique. Meistens beschafft irgendwo im großstädtischen Raum und dann wurde es untereinander weitergereicht und geraucht. Die Altersgruppe ist natürlich auch im Bereich von Jugendlichen. Mit harten Drogen haben wir im Bezirk Horn Gott sei Dank schon längere Zeit nichts zu tun."
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