14.06.2016, 19:34 Uhr

Drehbuch für Winters (Fritz Weppers) letzten Fall wurde von einem Paar aus dem Bezirk Horn geschrieben

In der Abschiedsfolge ermittelt der Psychiater mit der Tochter (Sophie Wepper) im Umfeld einer bayerischen Privatbrauerei. (Foto: Tivoli Film/Kerstin Stelter)

"Mord in bester Gesellschaft"

BEZIRK. Im März fanden die Dreharbeiten zur letzten Folge der Krimireihe "Mord in bester Gesellschaft" statt. 'Winters letzter Fall' ist unser sechster Film und die zweite Zusammenarbeit mit Fritz Wepper nach der Komödie 'Alles außer Liebe'", sagt Wolfgang Brandstetter (31), Sohn des Justizministers.
Er ist eigentlich im Kindergarten zum Drehbuchschreiben gekommen. "Nur konnte ich zu der Zeit nicht schreiben, also waren es Zeichnungen in der Volksschule, dann Comics, die mein Onkel Edwin und mein älterer Cousin Marius an den Wochenenden in NÖ mit ihrer Videokamera mit mir 'verfilmt' haben. Das waren quasi die Anfänge. Mein Onkel war auch ein großer Derrick und Fritz Wepper Fan. Er ist leider vor einigen Jahren verstorben, aber er hat 'Alles außer Liebe' noch mit mir gesehen und ich glaube, es hat ihn sehr gefreut, dass wir es filmisch von seinem Garten zum Set mit seinem Lieblingsschauspieler geschafft haben."

Komödien, Action & Krimis
"Wir sind Fans von 'Mord in bester Gesellschaft'. Dementsprechend haben wir uns einen 'Haxen ausgefreut', als man uns gefragt hat, den großen Abschlussfilm zu schreiben", lacht er. "Ein bisschen Ehrfurcht war auch dabei, weil es ein Format mit großer Fanbasis ist und der letzte Film sollte etwas Besonderes sein."

Gemeinsames Schreiben
"Das Schreiben im Team ist bei uns fast systemimmanent. Unsere filmischen Interessen sind komplett unterschiedlich. Maja mag Festivalfilme, psychologische Dramen und Krimis, ich eher die gute alte 'Unterhaltung', also Genre Filme und Komödien. In der Folge sieht die Entwicklung gemeinsamer Konzepte meist so aus, dass einer von uns der leidenschaftliche Teil ist, dem die Idee am Herzen liegt und der andere der Kritiker, der sie distanziert prüft. In der Diskussion filtern sich so die Projektvorschläge heraus, mit denen wir nach außen gehen - das witzige Resultat ist, dass recht unterschiedliche Filme dabei herauskommen. 'Wer hat Angst vorm schwarzen Mann' war ein Horrorfilm für das junge Publikum von ORF1 und ProSieben, 'Die geerbte Familie' ein ARD-Drama, 'Alles außer Liebe' eine Komödie für ORF2, 'Medcrimes' ein RTL-Actionfilm und 'Tod in den Bergen' ein eher komplex angelegter Krimi für ORF und ZDF.
Wir durften kürzlich den Rohschnitt von "Mord in bester Gesellschaft" sehen und sind begeistert, was Regie und Schauspieler auf die Beine gestellt haben. Ich denke, die Fans werden begeistert sein."
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