20.09.2016, 13:52 Uhr

Keine "Zeit im Bild", kein „Tatort": Ab 27. Oktober könnte Ihr Bildschirm schwarz bleiben

Geschäftsführer Gerald Popp mit Günther Winkler, der einen neuen DVB-T2-fähigen Receiver braucht.

Wie weiter TV schauen?

BEZIRK. Der Bildschirm könnte schwarz bleiben, wenn Sie einer von 200.000 Niederösterreichern sind, die ihr Fernsehsignal noch via Antenne empfangen. Die BEZIRKSBLÄTTER waren bei der Beratung zur „Aufrüstung“ auf das neue digitale Antennenfernsehen dabei und sagen Ihnen, was Sie dafür brauchen.

Der Fachmann weiß Rat

Wir haben jemanden gefunden, der in seiner Wohnung noch aufrüsten muss und begleiteten ihn zum Fernsehfachmann seines Vertrauens - Werbeberater Günther Winkler. Hier erfahren wir von der einfachen Umrüstung zuhause – je nach Gerät braucht man nur eine Box oder eine Steckkarte, gegebenenfalls eine neue Antenne. Der Fachmann weiß Rat.
Viele, vor allem ältere Leute, haben keine Ahnung, was es bedeutet, dass es zu einer Umstellung kommt. Was kann ich jetzt tun, wenn ich verunsichert bin?
Geschäftsführer Gerald Popp von Elektro Honeder in Gars ist ein absoluter Profi. "Das sicherste Zeichen ist, dass der ORF ab 19. September in seinen Programmen ein Banner einblendet. Das heißt, wenn Sie betroffen sind, dann werden Sie dieses Banner durchlaufen sehen, wo dann steht, dass dieser Sender am 27. Oktober abgeschaltet wird. Dann muss man zum Elektriker oder direkt beim ORF anfragen. Wenn Sie nach dem 27. Oktober noch fernsehen wollen, brauchen Sie ein DVB-T2-fähiges Endgerät. Das kann ein Fernseher oder Receiver sein.
Wenn Ihr Gerät das jetzt schon kann, werden Sie auch danach den ORF sehen. Nur muss man eventuell einen neuen Sendersuchlauf starten. Fazit: Wenn das Gerät noch nicht DVB-T2-fähig ist, dann braucht man entweder einen neuen Fernseher oder Receiver.
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