15.09.2016, 11:24 Uhr

Eine kleine Idee mit "oho"-Effekt

(Foto: Bezirksblätter/Daniela Matejschek)

Familie Feiler erfand ein kleines Helferlein für gehandicapte Menschen

WR. NEUSTADT. Als Nino fünf Jahre alt war, erlitt er einen Schlaganfall, eine lange Zeit der Rehabilitation begann. "Mein Sohn stand vor einer Vielzahl von Problemen, welche einhändig für ihn nicht lösbar waren. Selbst das Schließen von Reißverschlüssen an Jacken stellte für Nino eine unüberwindbare Hürde dar", schildert Edeltraud Feiler den Anfang der Idee für "o.h.o. – one hand only", mit der sich die beiden im vergangenen Jahr bei 120 Sekunden bewarben.

Ein Jahr voller Engagement
Das Mutter-Sohn-Gespann qualifizierte sich zwar nicht fürs Finale, durfte aber seine Erfindung bei der Abschlussgala Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl präsentieren. "Danach waren wir zu Gast bei P3tv und wurden auch in diversen Zeitungen unterstützt", erzählt Feiler. Ihre "o.h.o."-Klipserl werden nun von einer Firma in Deutschland produziert, doch wichtige Arbeit findet weiterhin in Wiener Neustadt statt.

"Das Produkt ist für Menschen mit Handicaps, daher wollten wir, dass diese auch bei der Produktion mit eingebunden sind. Deshalb haben wir den Nähauftrag für die Bänder an das ATZ in Wiener Neustadt vergeben, wo Menschen ein Jahr beschäftigt werden, um sich wieder in den Arbeitsmarkt inte-#+grieren zu können."
Und auch ein erster Vertriebspartner ist bereits gefunden, die Firma Orthotech Orthopädietechnik vertreibt die Erfindung der Feilers, die es ermöglicht, Reißverschlüsse auch mit nur einer Hand schließen zu können. Aber noch ist man nicht am Ziel. "Ich suche noch immer weitere Partner, um 'o.h.o.' auch überregional bekannt zu machen."

Mehr zum "o.h.o."-Klips finden Sie auf www.oho-clip.at

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