28.06.2016, 10:37 Uhr

Rezept aus der Natur: Holler-Kracherl

Wenn der Holler zu blühen beginnt, füllt sich die Luft mit dem süßlichen Duft der Blüten. Gemacht werden, kann viel daraus - Holler-Sirup, Holler-Kracherl, Holler-Tee und vieles mehr

Der Holunder wächst gern in der Nähe von Wohngebieten, daher ist er auch sehr leicht zu finden. Seine großen weißen Blüte gibt es von ca. Mai bis Ende Juni zu ernten. Getrocknet, kann man sie für Tee verwenden und Schwitzkuren bei z. B. Fieber machen. Sie eigenen sich auch hervorragen für Sirup, Saft, oder gebacken. Ich stelle euch hier mein Lieblingsrezept aus der Natur vor, den Holler-Sekt. Keine Sorge, er ist kinderfreundlich. Meine ganze Familie ist so begeister davon, dass ich dieses Jahr 30 Liter machen musste.

Zutaten:
10 Liter Wasser
8 Stück Holler
2 Zitronen
1 kg Zucker
1/4 Liter Weinessig

Zubereitung:
In einen Kübel mit Deckel, 10 Liter Wasser, 8 Stück Holler, 2 Zitronen, 1 Kilo Zucker und 1/4 Liter Weinessig geben. Ich drücke die Zitronen immer leicht aus. Anschließend den Deckel hinauf geben und an einem kühlen Platz 4 Tage stehen lassen.
Nach den 4 Tagen das Holler-Kracherl abseihen und in Flaschen abfüllen. Durch den Essig beginnt das Kracherl zu gären und fängt zu perlen an. Am besten Plastikflaschen für das Kracherl verwenden und diese nicht ganz befüllen damit durch die gebildeten Gase die Flaschen nicht kaputt werden. (Das gibt eine fürchterliche Sauerei wenn es die Flasche zerreißt). Es dauert ein paar Tage nach dem Abfüllen bis das Holler-Kracherl zu perlen beginnt.
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