10.08.2016, 05:30 Uhr

Gogols „Der Revisor“ bei "Kultur in der Werkstatt 2016" in der Schlosserei Stefan Ritzer

Stehen bald auf der Bühne: Christian, Dominik, Markus, Stefan und Stefan.

Die Inszenierung wird nur einmal, und zwar am 12. August 2016, aufgeführt werden.

MAUTERNDORF. Exklusiv und trotzdem für jedermann bei freiem Eintritt zugänglich ist das Projekt "Kultur in der Werkstatt", für welches der Unternehmer Stefan Ritzer aus Tamsweg im Jahre 2010 den Regionalitätspreis der Bezirksblätter Salzburg verliehen bekommen hat. Bereits seit zwölf Jahren finden in der Werkshalle der Schlosserei Stefan Ritzer in Mauterndorf-Steindorf diese Kulturveranstaltungen nun statt, fünf Mal kam es zu Theaterinszenierungen – und so geschieht es auch heuer wieder.

Mit ca. 30 Mitwirkenden

Das Ensemble widmet sich in diesem Jahr dem Stück „Der Revisor“ vom russischen/ukrainischen Schriftsteller Nikolai Gogol. Jenes wird einmalig am Freitag, dem 12. August, um 19 Uhr, in der Ritzer-Halle in Steindorf aufgeführt werden. Rund 30 Schauspieler wirken mit; in der Hauptrolle zu sehen ist Stefan Hönegger aus Mariapfarr, ein Mitarbeiter der Stefan Ritzer GmbH. Von den insgesamt 37 Beschäftigten bei Ritzer spielen übrigens zirka 20 Personen mit. Regie führt, wie schon in den letzten Jahren auch, die Ramingsteinerin Rosemarie Rösler, die auch eine Rolle bekleiden wird. Mit auf der Bühne stehen wird auch der Projektinitiator, Gastgeber und Firmenchef selbst, Stefan Ritzer.

Warum nur eine Aufführung?

Warum die Theaterstücke nur einmal aufgeführt werden, erklärt dieser im Übrigen so: "In einer Zeit, in der alles käuflich ist, sollte es unserer Meinung nach auch Aktivitäten geben, wo man ganz einfach termingerecht dabei sein muss, wenn man das möchte. Ist man nicht dabei, dann hat man eben etwas versäumt. Es gibt Dinge, die zwar exklusiv sind, aber nicht käuflich." So ist der Eintritt zur Aufführung von „Der Revisor“ auch frei bzw. besteht die Möglichkeit zur freiwilligen Spende. „Jeder, auch jene, die es sich sonst nicht leisten würden bzw. könnten, sollen an diesem Abend Kultur konsumieren können“, betont Stefan Ritzer.
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