29.06.2016, 07:30 Uhr

"Wir haben eine Kegelbahn", sagt Karl Friedrich aus St. Michael im Lungau!

Karl Friedrich: "Es gibt eine Kegelbahn im Lungau, nämlich hier bei uns in St. Michael. Sie müsste nur aufgesperrt werden."

Die Familie Friedrich wäre bereit, ihre Anlage wieder zu aktivieren: gesucht wird ein Pächter.

ST. MICHAEL (pjw). Der Ruf nach einer Kegelbahn im Lungau wurde zuletzt laut. Geäußert hat diesen Johann Meinhard, der Bezirkssportreferent des Pensionistenverbandes Lungau in der Ausgabe 25/2016 des Bezirksblattes Lungau. "Und es gibt eine Kegelbahn im Lungau, nämlich hier bei uns in St. Michael. Sie müsste nur aufgesperrt werden", erwidert Karl Friedrich, nachdem er den Bezirksblätter-Artikel gelesen hatte.

Aus Zeitgründen zugesperrt

Vor drei Jahren, also im Jahr 2013, hat Friedrich seine Bahn zugesperrt. Neben dem Geschäftsbetrieb des Sporthandels war es zusätzlich nicht mehr möglich, sich um die Kegelbahn zu kümmern. "Früher waren viele Gruppen hier bei uns", so Friedrich. "Wir haben bereits damals Unterstützung bei der Politik gesucht, damit die Bahn offen bleiben kann. Leider vergeblich. Wir blockieren auch nichts. Wir sind für Gespräche offen", betont Friedrich. "Nach wie vor sperren wir immer wieder auf, wenn die Arbeiterkammer im Winter die Bahn für ihr Betriebskegeln mietet."

Pächter gesucht!

Friedrich wäre durchaus bereit, die Bahn wieder zu aktivieren. "Was wir bräuchten, wäre ein Pächter. Dieser müsste freilich unterstützt werden von Seiten der Pensionisten, von der regionalen Politik und so weiter", sagt Karl Friedrich. Denn schließlich sei eine Kegelbahn nicht nur für den Pensionistenverband, sondern auch für die gesamte Wirtschaft, den Tourismus bzw. für alle, die Kegeln wollen, von Bedeutung.
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