31.03.2016, 12:32 Uhr

„Lernen und verstehen, wie Blumen wachsen“

Politik und Schule in der Gärtnerei Trinkl

Schüler der Volksschule Schattendorf besuchten die Gärtnerei Trinkl in Loipersbach

LOIPERSBACH (uch). Bereits seit 2011 läuft das Projekt „Schule in der Gärtnerei“, das den Volksschulkindern lehrreiche Einblicke in die Welt der Blumen sowie der Zier- und Gemüsejungpflanzen vermitteln soll.

Prominente Besucher in der Gärtnerei

Im Bezirk Mattersburg war die 3. Klasse der Volksschule Schattendorf zu Besuch in der Gärtnerei Trinkl in Loipersbach. Um das Projekt genauer vorzustellen, gesellten sich auch LR Verena Dunst, Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz, Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger und Landesschulinspektor Erwin Deutsch bei dieser Veranstaltung unter die interessierten Schüler.


Sehen, lernen und verstehen

Gartenbaupräsident Trinkl brachte die Zielsetzung der Initiative „Schule in der Gärtnerei“ auf den Punkt: „Es ist mir wichtig, dass die Schulkinder in der Gärtnerei hautnah sehen, lernen und verstehen, wie Blumen wachsen, gedeihen und blühen, aber auch selbst damit eine Freude haben, gärtnerische Arbeiten verrichten zu können.“


Basisinformation über die Landwirtschaft

Für LR Dunst liegt es in unserer Verantwortung, „den Kindern Basisinformationen über die Landwirtschaft und den Gartenbau zu geben, die ihnen auch noch im Erwachsenenalter zu Gute kommen.

1.200 Schüler pro Jahr

Landwirtschaftskammerpräsident Hautzinger zeigte sich stolz, pro Jahr rund 75 Klassen und 1.200 Schüler mit dieser Aktion anzusprechen und versprach die Fortführung im nächsten Jahr.
Landesschulratspräsident Zitz lobte das „pädagogisch wertvolle“ Begleitmaterial, das die Schüler erhalten. „Nur die Gärtnereien zu besuchen, wäre mir zu wenig“, so Zitz.

Kompetenzorientiertes Lernen

Auch Landesschulinspektor Deutsch zeigte sich vom Projekt „Schule in der Gärtnerei“ begeistert: „Für mich ist das gutes Beispiel für kompetenzorientiertes Lernen. Die Kinder profitieren von diesem Besuch in der Gärtnerei mehr, als in zwei Stunden Unterricht.“
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