01.10.2016, 23:31 Uhr

Pasta asciutta burgenländisch

Es ist angerichtet
Eine der Lieblingsspeisen der Kinder ist Pasta asciutta: eigentlich ein italienisches Gericht, das mit heimischen Zutaten ein burgenländisches wird. Ich mag es sehr gerne, denn dabei kann ich den Kindern in der Soße viel Gemüse verhökern das sie dann auch reichlich essen.

Auf fertige Basis-Packerl verzichte ich, da hier für meinen Geschmack zuviele Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, gehärtetete Fette und sonstige ungesunden Sachen drinnen sind, die der Körper nicht braucht bzw. die sogar eher schädlich sind.

Wir haben auch die Dinkelspaghetti aus Pamhagen dazugekocht: diese waren sehr lecker, allerdings war die doppelte Länge für uns doch etwas ungewohnt, sodass sogar wir Erwachsenen die Nudeln durchschneiden mussten. Obwohl ich doch eine große Menge davon koche (der 4-Liter-Topf ist fast voll mit der Sauce), blieb nach dem Abendessen nicht mehr viel übrig.

Rezept:
3/4 kg Faschiertes von Rindfleisch Peck in Wallern
ca. 3/4 kg oder mehr Karotten, Petersilie, Pastinaken und Sellerie von Oma's Feld
1 große Zwiebel ebenfalls von Oma's Feld
3 Flaschen selbst eingekochte Paradeiser à 700 ml
Maggikraut aus dem Garten
Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence und Olivenöl sind zugegebenermaßen leider nicht regional
Petersiliengrün fein gehackt ebenfalls vom Feld
Dinkelspaghetti von Seewinkler Eierteigwaren aus Pamhagen
Salat von Graf Gemüse
Kürbiskernöl von Biohof Pölzer St. Andrä

Karotten, Petersilie, Pastinaken und Sellerie reiben. Zwiebel in feine Würfel schneiden, rösten, Faschiertes dazu und mitrösten. Geriebenes Gemüse dazu und ebenfalls mitrösten, mit passierten Tomaten aufgießen, salzen und pfeffern, Maggikraut dazu, und köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Kräuter der Provence und Petersiliengrün dazugeben.
in der Zwischenzeit die Spaghetti kochen und den Salat waschen und zupfen und mit Kürbiskernöl anrichten
Manchmal gebe ich auch geriebenen Emmentaler über die Sauce, diesmal habe ich darauf verzichtet, damit das Pasta asciutta "burgenländischer" bleibt.

Gutes Gelingen beim Nachkochen und guten Appetit!

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