11.07.2016, 14:50 Uhr

Nach Deutschkreutz der großen Rotweine wegen

DEUTSCHKREUTZ (EP). 2016 fand das Rotweinfestival zum 17-mal statt, mit einer Beteiligung von 31 Betrieben aus dem Blaufränkischland Mittelburgenland. Das Rotweinfestival ist für viele Besucher aus den In- und Ausland ein jährlicher Fixpunkt. Die Nationalität der Gäste reiche von Österreich über Deutschland, die Schweiz, Ungarn, Slowakei und Tschechien. "Inzwischen ist das Rotweinfestival ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region, eine Leistungsschau der Weine und ein großer Querschnitt der Region", so Obmann Albert Gesellmann. Betriebe aus Deutschkreutz, Horitschon, Neckenmarkt, Lutzmannsburg, Raiding, Haschendorf, Kleinmutschen, Draßmarkt sind auch heuer wieder dabei, um ihre edlen Tropfen an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.

Einsatz

Am Eröffnungsabend konnten Weinbauvereinsobmman Albert Gesellmann und Bürgermeister Manfred Kölly Prominenz aus Politik und Wirtschaft begrüßen. In seiner Rede hob Gesellmann die hohe Qualität der Weine aus der Region hervor: "Unser Böden sind unser Kapital – sie und unser gemäßigtes Klima sind die Voraussetzung für unsere großen Weine. Ohne gemeinsamen, ehrlichen Einsatz geht es trotzdem nicht." Leider gäbe es heuer einige Einbußen: "Es gefällt mir nicht wie uns die Natur abgestraft hat. Wir haben versucht den Frost zu zähmen, der uns Mitte Mai überrascht hat – vergebens", so Gesellmann. 70 Prozent Ernteausfälle seien zu befürchten. "Die Weingärten sind zwar grün, es wachsen aber keine Trauben auf den Stöcken."
Die Festrede hielt Agrarlandesrätin Verena Dunst, die den Einsatz der Weinbauern lobte. "Leider haben alle den Frost abbekommen, es hat uns quasi eiskalt erwischt."
An allen vier Tagen gab es einen Bummelzug von Weingut zu Weingut, in den Nachbargemeinden brachte ein Shutteldienst die Gäste zu den Weingütern.
Zum Fixpunkt wurde auch die Weinriedenfahrt in die schönsten Lagen von Deutschkreutz und auch das musikalische Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Einmal mehr spielte der Wettergott mit und schickte Hitze und Sonne pur statt dicker Regentropfen.
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