20.07.2016, 13:43 Uhr

Burgenländische Sozialdemokratie tourt durch ganz Burgenland

Die SPÖ-Spitze des Burgenlandes macht auf ihrer Tour auch halt in Horitschon, Steinberg und Lutzmannsburg.

Am 19. Juli 2016 machten LH Hans Niessl & Co. im Bezirk Oberpullendorf Station, die Aktion steht unter dem Motto „Zuhören. Reden. Umsetzen.“

OBERPULLENDORF (kv). War die Tour in den letzten Jahren immer eine reine Radtour, wurde das Programm in diesem Jahr erstmals jedem Bezirk individuell angepasst. In Mattersburg gab es eine Sternwanderung, in Eisenstadt ist eine Fahrt mit dem Doppeldeckerbus geplant, in Güssing/Jennersdorf bleibt es bei der klassischen Radtour und im Bezirk Oberpullendorf standen die kommunalen Gespräche im Zentrum. „Mein Politikverständnis ist, die Menschen miteinzubinden. Denn die Burgenländerinnen und Burgenländer wissen am besten, wo der Schuh drückt. Die Sommertour ist eine Herzensangelegenheit für mich“, so SPÖ Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Hans Niessl.

Gespräche in Horitschon und Steinberg

Bürgermeister, Vizebürgermeister und Gemeindebedienstete haben sich in den beiden Gemeindeämtern versammelt und konnten dort ihre Anliegen vortragen. Neben LH Niessl waren unter anderem auch LR Norbert Darabos, LRin Astrid Eisenkopf, LRin Verena Dunst und LR Helmut Bieler bei der Tour dabei. Den gemütlichen Ausgang der Tour im Bezirk fanden Gespräche beim Abschlussfest des Gasthauses Pacher in Lutzmannsburg.

Verwaltungsreform auch auf Gemeindeebene

Die neue Landesregierung reformiert seine Verwaltungsstruktur, beispielsweise werden Abteilungen zusammengefasst. Aber auch auf Gemeindeebende geht man mit Astrid Eisenkopf neue Wege. "Ihr Ziel ist der Ausbau der Gemeinden zu Servicestellen, die Gemeindebedienstete werden bei der Umstellung bestmöglichst begleitet", so LH Niessl. Wichtig ist hier auch die Schaffung der Akademie Burgenland, die Gemeindebedienstete für die moderne Verwaltung schult.

Bezirk ist gut aufgestellt

Das Burgenland ist das ländlichste Bundesland Österreichs und gerade aufgrund seiner kleinen Einheiten ist vieles eine große Herausforderung. In der Verwaltung geht man daher den Weg der Kooperation, Zusammenlegungen von Gemeinden oder Bezirken werden nicht angestrebt. "Da geht die ganze Bürgernähe verloren. Die Einsparungen wären bei Zusammenlegungen am Ende geringer als die Einbußen, die das auslösen würde", sagt LH Hans Niessl. Bei Bezirkshauptmannschaften beispeislweise setzt man Schwerpunkte.

Gesundheit
Für den Standort Oberpullendorf hat LR Norbert Darabos eine Standortgarantie gegeben. Die Einstellung von neuen Mitarbeitern in der Ärtzeschaft hat auch wieder zu einer Aufwärtung des Krankenhausbetriebes geführt. "Die Zahlen der Chirurgie sind mehr als erfreulich, es gibt auch wieder eine vermehrte Präsenz von Patienten und die Akzeptanz und der Ruf des Krankenhauses steigt", so Darabos.

Tourismus und Arbeitsmarkt
Die Nächtigungen verzeichnete im Bezirk Oberpullendorf ein Plus von 10,9 %, was über dem Durchschnitt liegt. Die neue Führung in der Sonnentherme führte zudem zu einer Lehrlingsoffensive und einen Anstieg an österreichischen Beschäftigten. Auch der Arbeitsmarkt entwickelt sich gut, die Zahl der Beschäftigten stieg zum 8. Mal in Folge.
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