04.07.2016, 16:19 Uhr

Schatzkiste mit Mehrwert

Das BUZ eröffnete als Partner des Re-Use-Netzwerkes in Oberpullendorf einen Second-hand-Shop.

OBERPULLENDORF (EP). In diesem so genannten Re-Use-Shop werden wiederverwendbare Gebrauchsgegenstände oder Kleidung entgegengenommen und wieder in den Verwendungskreislauf zurückgeführt.
"Dadurch werden Ressourcen geschont, die Müllberge verkleinert und nicht zuletzt wird auch der Umweltgedanke gefördert. Wesentlicher Teil der Idee ist auch, dass durch die Sammlung, die Sortierung, die Überprüfung und den Verkauf der Waren Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden. So bekommen Menschen, die bereits lange Arbeit suchen, wieder eine Chance zu arbeiten und zu lernen", so BMV Obmann Bgm. Mag. Markus Szelinger im Rahmen der Eröffnungsfeier der "Schatzkiste" in der Cafegasse in Oberpullendorf.

Günstige Preise
BUZ Geschäftsführer Mag. Christian Vlasich ist sich sicher, dass das Konzept der Schatzkiste aufgeht. "Unser Ziel ist es, praktische Ausbildungsplätze für Jugendliche und Frauen zu schaffen. Darüber hinaus wollen wir als Partner des BMV das Re-Use Netzwerk ausbauen." Der Shop wird Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet sein, betreut wird er von Shop-Leiterin Ulrike Pitzl-Sattler. Die meisten Waren stammen von den seit Herbst 2015 flächendeckend aufgestellten Re-Use-Boxen. "Die Sachspenden aus diesen Boxen werden sortiert und zu günstigen Preisen im Laden zum Verkauf angeboten. Die Leute können die Gegenstände oder Kleidung aber auch vor Ort abgeben oder in Kommission bereitstellen. Bei Warenannahme wird der Preis nach Zustand und Qualität der Ware durch die Mitarbeiter des Shops vor Ort festgelegt", so Vlasich.

Für die Zukunft
BMV Obmann Stellvertreter Johann Janisch: "Die EU-Abfallrahmenrichtlinie misst der Wiederverwendung von Sachgütern große Bedeutung bei. Diese Richtlinie besagt, dass alle EU-Mitgliedsländer verpflichtet sind, in ihrem Bereich die Wiederverwendung von Sachgütern zu fördern. Durch diese Maßnahme soll vor allem dem Ansteigen der Müllberge im EU-Raum massiv begegnet werden." Auch AMS Geschäftsführerin Jutta Mohl und LR Norbert Darabos lobten das Projekt als einzigartig und wichtig. "Es verbindet den sozialen Aspekt mit Umweltschutz und ist ein wichtiger Faktor für die Zukunft."
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